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Bei hochsommerlichen Temperaturen eröffnete Schirmherr Oberbürgermeister Klaus Heininger am Samstag das 28. Filstal Open der TSG Eislingen und zeigte sich dabei sichtlich beeindruckt von der großen und bunten Volleyballfamilie, die den Weg nach Eislingen gefunden hatte. Auch er freue sich jedes Jahr auf diesen Termin. Das Filstal Open sei bei ihm ebenso fix im Kalender vorgesehen wie bei den Teilnehmern. TSG-Präsident Joachim Junger sparte nicht mit Lob für "seine" Volleyballabteilung. Wie immer ließ er es sich nicht nehmen, trotz gepackten Urlaubskoffern noch im Waldheim vorbeizuschauen. Bis in die Abendstunden absolvierten die 45 angetretenen Teams aus Baden-Württemberg, Bayern und Belgien insgesamt 106 Vorrundenspiele. Und diese hatten es wahrlich in sich, nicht nur wegen der Hitze. Die über 400 Volleyballerinnen und Volleyballer machten tolle Werbung für ihre Sportart. Selten hat man im Waldheim so viele nackte Oberkörper springen, rennen und hechten gesehen. In beiden Leistungskategorien schenkten sich die Mannschaften nichts. Die Leistungsdichte war sehr hoch und die Teams mussten hart um die jeweiligen Platzierungen kämpfen. Letztlich waren es aber wieder die "üblichen Verdächtigen", die in die Endrunde einzogen. Auch die TSG hatte es in beiden Kategorien in die Endrunde geschafft. Dass das Filstal Open kein gewöhnliches Turnier ist, zeigte sich am Sonntag. Die meisten der 88 Endrundenspiele fanden leider bei strömenden Regen statt. Es war beeindruckend zu erleben, dass von den Teams keinerlei Murren kam, sondern eisern die Spiele absolviert wurden und dabei größtenteils sogar noch Spaß vermittelt wurde. In der Kategorie 1 standen sich im Endspiel der VfB Ulm und der MTV Ludwigsburg gegenüber. Beide Mannschaften überzeugten vor allem mit wuchtigen Schmetterschlägen und spektakulären Blocks. Die Ulmer spielten im Finale etwas konstanter und gewannen das Turnier nach 2011, 2012 und 2014 bereits zum vierten Mal. Mit den gezeigten Leistungen hätten die Endspielgegner in der Kategorie 2 sicherlich auch in der Kategorie 1 bestehen können. Es war mit Abstand das hochklassigste Finale der ursprünglich mal für Hobbymannschaften vorgesehenen Kategorie 2. Vorjahresfinalist DJK Schweinfurt sah sich der bayerischen Volleyballfamilie Drießle gegenüber, die sich ganz offensichtlich auch auf dem Spielfeld sehr gut verstehen. Die Drießles gewannen das Endspiel verdient und freuten sich riesig über den Erfolg bei ihrer Premiere als Familienteam in Eislingen. Für die gastgebende TSG sprang in der Kategorie 1 ein sehr guter 5. Platz heraus und auch in der Kategorie 2 sind insgesamt gute Platzierungen vorzuweisen. Bei der Siegerehrung sprach Organisationschef Thomas Siebel den Teilnehmern ein großes Kompliment für ihr Durchhaltevermögen und natürlich auch für die gezeigten Leistungen aus. Die Gäste quittierten dies mit lautstarkem und lang anhaltendem Applaus für den Gastgeber. Für das 29. Filstal Open im kommenden Jahr konnten bereits zahlreiche Zusagen entgegengenommen werden. Das diesjährige Turnier war trotz des Regens am Sonntag eines der Highlights der Filstal Open Geschichte.

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