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469 Fechter aus über 27 Nationen waren vergangenes Wochenende zu Besuch in Eislingen. Alle um am große Turnier, dem 10. Eislinger Cadet Circuit, teilzunehmen. Es gab zu Hauf dramatische Siege und Niederlagen, fesselnde Gefechte und Emotionen pur. Die Sportler gaben Alles um in der Weltspitze ein kleines Stückchen weiter nach oben zu klettern.

Siegerehrung CC Herren bearbeitet

Für die Topleistungen der Athleten wurde in Eislingen, wie auch die Jahre zu vor, ein perfekter Rahmen geboten. In den beiden Eislinger Öschhallen wurden auf insgesamt 25 Fechtbahnen mit modernster Technik um die Medaillen gekämpft. Nicht nur den Teilnehmern wurde das bestmögliche geboten, sondern auch den Zuschauern. Diese konnten sich das Event hautnah vor Ort anschauen, oder von überall die Liveübertragung mitverfolgen. Es gab sowohl einen Lifestream als auch einen Lifeticker, sodass man bei jedem Gefecht mitfiebern konnte.

Der ganze Ablauf des Wettkampfes kann nur als Erfolg gewertet werden. Mit über 200 Startern bei den Herren als auch bei den Damen ist es besonders schwer einen reibungslosen und schnellen Ablauf zu ermöglichen. Doch genau dieses Kunststück gelang mit Bravour. Ebenso wurden alle Fechterinnen und Fechter zusammen mit ihrem restlichen Team im Umkreis von Eislingen gut untergebracht und versorgt.

Am Samstag ging die Goldmedaille bei den Damen im Einnzel an die Russin Alina Klyuchnikova. In einem packenden Finale besiegte sie die Konkurrentin Couder Annah aus Frankreich. Die beiden dritten Plätze gingen nach Italien und in die USA an Isabella Arru und Cloe Gouhin. Bei den Mannschaftskämpfen der Herren dominierten die USA. Sie belegten die ersten beiden Plätze, Polen konnte sich die Bronze Medaille erkämpfen.

Bei den Herren am Sonntag überzeugte der Ungar Krisztian Rabb. Er konnte sich vor dem Russen Edgar Alexanyan die Goldmedaille sichern. George Bivins (USA) und Jules Geraud (FRA) wurden Dritte. Bei den Mannschaftskämpfen der Damen waren wieder die USA vorne mit dabei. Sie gewannen Gold und Bronze. Russland wurde Zweiter.

Die deutschen Fechter konnten gegen die starke Konkurrenz wenig ausrichten. Bester Deutscher war Antonio Heathcock (Eislingen). Er belegte den 19. Platz. Bei den Damen belegte Annika Lechel (Künzelsau) den 44. Platz und war somit beste Deutsche. Im Mannschaftswettbewerb lief es dann schon etwas besser, hier konnte die deutsche Mannschaft Platz 5 erkämpfen.

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