logo

Header Slogan pure

Herren / Landesliga (Bericht von Swen Schuppler)

TSG – SV 1845 Esslingen 3:1 (25:17, 25:18, 16:25, 25:22)
TSG – SV Fellbach IV 3:2 (25:19, 25:19, 23:25, 23:25, 18:16)

Zum ersten Heimspieltag in der noch jungen Saison gaben Oberligaabsteiger Esslingen und Aufsteiger Fellbach ihre Visitenkarten in der Eislinger Öschhalle ab. Nach der enttäuschenden Leistung am ersten Spieltag waren die Eislinger Volleyballer sichtlich um Wiedergutmachung bemüht und präsentierten sich über weite Strecken hellwach.
Die leicht favorisierten Esslinger hatten im ersten Spiel des Tages zunächst große Probleme am bestens postierten TSG-Block vorbeizukommen. Schnell spürten die Eislinger, dass an diesem Tag etwas zu holen ist und die Sicherheit übertrug sich auf die anderen Mannschaftsteile. Etwas überraschend gingen die ersten beiden Abschnitte, vor allem in der Deutlichkeit, an die gastgebende Mannschaft. Ab dem dritten Durchgang zeigte die Leistungskurve der Reichsstädter stetig nach oben, während bei den Eislingern etwas die Kräfte schwanden und die Präzision nachließ. Kurzfristig wurden Erinnerungen an die letzte Saison wach, als die TSG den Esslingern zweimal im Tiebreak unterlegen war. Doch diesmal hielt die Eislinger Schwächeperiode nur einen Satz an. Im vierten Abschnitt konnten die Filstäler einen knappen Vorsprung routiniert ins Ziel retten und sich über die ersten Tabellenpunkte freuen.

Im zweiten Spiel des Tages wartete mit Fellbach ein unangenehmer und kämpferischer Gegner. Die TSG nahm zunächst den Schwung aus der ersten Partie mit und dominierte die ersten beiden Durchgänge. Ab dem dritten Satz fehlte dann sichtlich die mentale Frische und die vermeintliche Favoritenrolle wurde zur Last. Deutliche Führungen wurden aus der Hand gegeben und der bereits am Boden liegende Gegner wieder aufgebaut. Bei den Gästen konzentrierten sich die Angriffsbemühungen hauptsächlich auf ihre beiden auffälligsten Akteure Hanenberg und Popovic. Die drei Folgesätze entwickelten sich in ihrer Endphase zu einer knappen Angelegenheit. Im Tiebreak-Krimi konnten die Filstäler das glücklichere Ende für sich erzwingen. Der Ärger über das fast noch leichtfertig verschenkte Spiel hielt nur kurz an. Viel wichtiger an diesem Tag war die Erkenntnis, das Niederlagengespenst der vergangenen Monate vertrieben zu haben.

Für die TSG spielten: Tobias Fleischer, Markus Eichert, Marius Hetmank, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Max Rosenauer, Tim Schneider, Swen Schuppler, Viktor Seibert und Dimitri Wilhelm


Damen / Bezirksliga (Bericht von Manfred Gottwald)

TSG - SV Frickenhofen 1:3 (19:25, 25:22, 14:25, 23:25)
TSG - SV Esslingen 3:0 (25:14, 25:18, 25:12)

Die TSG-Damen halten weiterhin Anschluss an die Tabellenspitze in der Bezirksliga, müssen aber die erste Saisonniederlage verkraften. Bereits zum Rückspiel trafen sich die TSG und der SV Frickenhofen. Nach einem überzeugenden Auswärtssieg zwei Wochen zuvor rechneten sich die Mädels um Kapitänin Nadine Klebon gute Chancen gegen Frickenhofen aus. Leider konnte die Leistung aus dem Hinspiel in keinster Weise abgerufen werden. Es gelang einfach nicht, Konstanz in die eigenen Aktionen zu bringen. Schon zu Beginn des ersten Satzes war spürbar, dass es heute nur über den Kampf gehen würde. Während auf Eislinger Seite keine Spielerin zunächst Normalform aufwies, spielte Frickenhofen wie aus einem Guss und gewann mit 25:19 verdient den ersten Satz. Die Gastgeberinnen steigerten sich im zweiten Durchgang und die Partie war nun ausgeglichen. Sarah Neckernuß konnte zahlreiche Punkte über die Mitte erzielen und trug wesentlich zum 25:22 und damit zum Satzausgleich bei. Leider verlieh dies keine Sicherheit, das Gegenteil war der Fall. Die TSG produzierte leichte Fehler in Serie und war beim 14:25 chancenlos. Im vierten Spielabschnitt bäumten sich die Eislinger Mädels auf und konnten auch in Führung gehen. In der entscheidenden Phase unterliefen dann jedoch reihenweise Aufschlagfehler. Mit 23:25 unterlag man schließlich auch verdient.

D1 1 Frickenhofen klein

Der SV Esslingen präsentierte sich im zweiten Spiel bereits beim Einschlagen als druckvolle Angriffsmannschaft. Die TSG war in der Folge aber gegenüber dem ersten Spiel nicht mehr wiederzuerkennen. Gefährliche Aufschläge und ein klarer Spielaufbau bildeten die Basis für eine deutliche Führung. Zuspielerin Nicola Werdon bewies ein feines Händchen und setzte immer wieder intelligent ihre starken Angreiferinnen ein. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drückte das Team dem Spiel seinen Stempel auf und ließ Esslingen beim 25:14 keine Chance. Auch im zweiten Durchgang änderte sich hieran nichts. Franziska Pallasch spielte sich in einen wahren Rausch und war vom Gegner das ganze Spiel über nicht zu halten. Aus jeder Lage schmetterte sie den Ball knallhart ins gegnerische Feld. Ein 25:18 im zweiten Satz war der verdiente Lohn. Die Gastgeberinnen ließen sich auch im dritten Spielabschnitt die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und brachten den klaren 3:0-Erfolg mit einem deutlichen 25:12 nach Hause.

Für die TSG spielten: Karolin Eckert, Nadine Götz, Daniela Hauptfeld, Carina Illi, Nadine Klebon, Sarah Neckernuß, Franziska Pallasch, Danijela Vetter, Nicola Werdon


Herren 2 / Bezirksliga

SG Volley Alb – TSG II 3:0 (25:21, 25:23, 25:16)


Damen 2 / A-Klasse

TSG II – VfL Waiblingen 3:1 (25:20, 25:23, 23:25, 25:13)
TSG II – VSG Korb/Kernen 3:1 (25:22, 21:25, 25:17, 25:19)


Herren 3 / B-Klasse (Bericht von Frederik Probst)

TSV Wernau – TSG III 3:1

2,5 starke Sätze reichen nicht zu einem Punktgewinn. Diese Erfahrung machten die Jungs beim TSV Wernau. Nach einem starken Spiel im ersten Satz, der verdient mit 25:22 gewonnen wurde, bestimmte die Mannschaft auch den zweiten Satz, allerdings leider nur bis kurz vor dem Ende. Beim Stand von 20:16 war der Satzgewinn zum Greifen nahe, bevor eine Wernauer Aufschlagserie die Eislinger auf die Verliererstraße brachte. Mit 22:25 ging der Satz an die Gastgeber.

Bis zum Stand von 16:14 für Wernau verlief der dritte Satz ausgeglichen. Den zwei kleinen Aufschlagserien der Gastgeber hatten die Eislinger Jungs nichts entgegenzusetzen und der Satz ging mit 19:25 verloren.

Eine Fehlentscheidung durch den Schiedsrichter, der zum 1:0 für Wernau führte brachte einige der jungen Spieler völlig aus dem Konzept und die Gegenwehr war gebrochen. Durch ein 25:12 konnten die Gastgeber den Satz und somit das Spiel für sich entscheiden.

Wie bereits im Spiel gegen Giengen/Brenz war auch in Wernau ein Punktgewinn möglich. Durch die Ausfälle von Rafael Bojdol, Markus Bullan, Felix Kerlein, Torsten Herold und Stefan Probst hatte Coach Stefan Probst keine Wechselmöglichkeit bei den Angreifern, um frischen Wind ins Spiel zu bringen. Dies verhinderte letztendlich ein besseres Ergebnis.

Es spielten: Thomas Allgöwer, Jan Gottwald, Lukas Haas, Silas Heer, Fabia Müller, Frederik Probst und Paul Stieper

Termine