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Herren / Landesliga (Bericht von Swen Schuppler)

SG MADS Ostalb II – TSG 3:0 (26:24, 25:15, 25:21)

Die erste Herrenmannschaft der TSG Eislingen geht in der Ferne erneut leer aus. Gegen die Spielgemeinschaft von der Ostalb boten die Filstäler lediglich im ersten Satz Paroli und vergaben eine 24:21 – Führung.

Der Tabellenzweite MADS Ostalb punktete danach fünfmal in Folge und sicherte sich den ersten Satz in der Verlängerung gegen zunehmend verunsicherte Eislinger. Im weiteren Spielverlauf drehten die Gastgeber mächtig auf und hatten keinerlei Probleme die Partie für sich zu entscheiden. Besonders in den Elementen Aufschlag und Angriffseffektivität war die SG den Eislingern deutlich überlegen und konnte so viele einfache Punkte erzielen. Mit lediglich fünf Zählern findet sich die TSG in der unteren Tabellenhälfte wieder. Da das durchaus vorhandene Potential in der Mannschaft aktuell nicht abgerufen werden kann, müssen sich die Filstäler wohl auf eine weitere Saison im Abstiegskampf einstellen.

Für die TSG spielten: Tobias Fleischer, Markus Eichert, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Max Rosenauer, Tim Schneider, Swen Schuppler, Thomas Siebel und Dimitri Wilhelm


Damen / Bezirksliga (Bericht von Manfred Gottwald)

TSG - TSV Bartenbach 1:3 (25:19, 25:27, 14:25, 21:25)
TSG - TV Heuchlingen 3:0 (25:22, 25:22, 25:17)

Die TSG-Damen treten in der Bezirksliga auf der Stelle. Mit drei Siegen aus sechs Spielen liegen sie hinter den eigenen Erwartungen zurück. Zwar konnte noch kein Spiel mit demselben Kader bestritten werden, dennoch darf dies nicht als Ausrede gelten. Auch in der Partie gegen den TSV Bartenbach mussten die Gastgeberinnen mit Nicola Werdon, Nadine Klebon, Daniela Hauptfeld und Melissa Finteis gleich auf vier Spielerinnen verzichten, dennoch konnte eine schlagkräftige Truppe aufs Feld geschickt werden. Im ersten Satz war dann auch die TSG das Spiel bestimmende Team. Vor allem im Aufschlag wurde viel Druck erzeugt und auch die Punktballverwertung war gut. Mit 25:19 holten sich die Eislinger Damen den ersten Satz verdient. Nach einer Schwächeperiode am Anfang des zweiten Durchgangs stabilisierten sich die Mädels um Ersatzzuspielerin Selvi Aksu und gingen erneut in Führung. Beim Stande von 24:21 verpasste es die TSG, den Sack zuzumachen. Leichte Fehler brachten den TSV wieder ins Spiel zurück. Dieser packte die Gelegenheit beim Schopf und glich durch ein 27:25 aus. An dieser verpassten Chance hatten die Gastgeberinnen in der Folgezeit sichtlich zu knabbern. Das Selbstvertrauen war wie weggeblasen und Bartenbach bestach nun durch enorm starke Feldabwehr. Fast wehrlos ergab sich Eislingen beim 14:25 im dritten Spielabschnitt. Schnell lag man auch im vierten Satz scheinbar aussichtslos mit 5:12 zurück. Nun berappelten sich die TSG-Damen und glichen zum 16:16 aus. Die Aufholjagd entpuppte sich jedoch als Strohfeuer und Bartenbach gewann letztlich verdient mit 25:21, da es den Sieg deutlich mehr wollte.

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Im zweiten Spiel gegen Schlusslicht Heuchlingen sollte zumindest ein Sieg aus dem Heimspieltag herausspringen. Zwar gestaltetet sich die Partie etwas zäh, aber zumindest der Spielaufbau funktionierte nun besser. Lediglich mit dem Block der groß gewachsenen Gästespielerinnen hatte die TSG so ihre Probleme. Mit 25:22 und 25:22 gingen die Durchgänge eins und zwei an Eislingen. Im dritten Spielabschnitt nutzte man die Annahmeschwächen des TV aus und verwertete die daraus resultierenden Punktballchancen effektiv. Besonders zeichnete sich hierbei Diagonalspielerin Antonia Schmid aus, die viele spektakuläre Angriffsbälle im gegnerischen Feld versenkte. Durch ein 25.17 holten sich die Gastgeberinnen den Satz und das Spiel. In den kommenden Spielen gilt es, die extremen Schwankungen in den Griff zu bekommen, um ins vordere Tabellendrittel vorzudringen.

Für die TSG spielten: Selvi Aksu, Karolin Eckert, Nadine Götz, Marie Hansl, Carina Illi, Sarah Neckernuß, Franziska Pallasch, Antonia Schmid, Danijela Vetter


Herren 2 / Bezirksliga (Bericht von Jens Kreißig)

TSG - TG Bad Waldsee II 3:1 (21:25 25:23 25:22 25:21)

Aufgrund der ungewohnten Staffelkonstellation mit nur acht Mannschaften, reiste heute mit der TG Bad Waldsee 2 nur ein Gegner zum Duell mit der zweiten Vertretung der TSG Eislingen in der Öschhalle an. Dieser hatte es aber als Landesligaabsteiger und aktueller Tabellendritte in sich. Weil die Eislinger Zweite bis dahin noch kein Ligaspiel gewinnen konnte und deshalb auf dem letzten Tabellenplatz rangierte, war die Favoritenrolle vor Spielbeginn klar verteilt.

Doch Eislingen konnte spielerisch aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Oliver Hermann musste kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Mit zwölf Akteuren konnte der Spielberichtsbogen nichtdestotrotz komplett gefüllt werden. Ein Gefühl, an das sich das Team von Captain Steffen Schmid erst noch gewöhnen muss.

Nach dem Pokalerfolg im Derby beim ambitionierten A-Ligisten Reichenbach sollte der leichte Aufwärtstrend nun mit einem guten Spiel bestätigt werden. Und das gelang von Beginn an. Eislingen erwischte einen klasse Start und agierte sofort auf Augenhöhe mit der Regionalligareserve aus Waldsee. Es folgten viele sehenswerte Aktionen auf beiden Seiten des Netzes. In der entscheidenden Phase des ersten Satzes war es allerdings die TG, die etwas mehr Druck ausüben konnten. Vor allem gelang es ihnen immer wieder den Eislinger Block so anzuschlagen, dass dies zu Punkte für die Gäste führte. Knapp aber verdient ging Durchgang eins an Bad Waldsee (21:25).

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Aber der Satzverlust konnte die Filstäler nicht schocken. Mit spürbarem Willen heute punkten zu wollen gingen die Gastgeber in Satz zwei und spielten furios. Vor allem die Außenangreifer Leon Kristmann und Max Kerlein erwischten einen Sahnetag. Aus allen Lagen feuerten sie ihre Angriffe ins gegnerische Feld. Zusätzlich führte deutlich mehr Druck im Aufschlag zu einigen direkten Fehlern der Gäste und setzte diese gewaltig unter Druck. Dennoch blieb der zweite Durchgang spannend, denn auch Waldsee hielt dagegen. Diesmal behielten aber die Hausherren die Oberhand und konnten nach Sätzen ausgleichen (25:23).

In den Abschnitten drei und vier war Waldsee dann anzumerken, dass diese wohl nicht mit einer solch kämpferischen und schlagkräftigen Gegenwehr gerechnet hatten. Eislingen war nun spielbestimmend. Auch hin und wieder kurze, nachlässige Phasen konnten sich die Gastgeber leisten und blieben doch stets einige Punkte enteilt. Vor allem die Servicequalität seitens der Hausherren war nun so enorm, dass Waldsee wenig Druck in seine Angriffe legen konnte, oftmals dabei sogar direkte Fehler machte. Eislingen hingegen spielte souverän und sicherte sich mit dem ersten Erfolg (25:22, 25:21) drei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Für die TSG spielten: Philipp Doll, Alexander Funk, Max Kannenwischer, Felix Kerlein, Max Kerlein, Jens Kreißig, Leon Kristmann, Max Rosenauer, Steffen Schmid, Jonas Steegmaier, Marc-Simon Wahl und Timo Wolff

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