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Volleyball

Die 3. Herrenmannschaft gewinnt in Bopfingen und kann am kommenden Sonntag die Meisterschaft klarmachen

07.03.2010 (MG)

Während die 1. Herrenmannschaft und die 2. Damenmannschaft noch um den direkten Klassenerhalt kämpften, hat die 3. Herrenmannschaft die Meisterschaft so gut wie unter Dach und Fach. Noch ein Satzgewinn fehlt zum Bezirksligaaufstieg.

Herren 3 – A-Klasse

Nur noch ein Satz trennt das Team von Spielertrainer Manfred Gottwald von der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksliga. In Bopfingen musste sich zunächst der Tabellenzweite TV Eybach mit 1:3 gegen eine stark aufspielende Heimmannschaft geschlagen geben. Die Eislinger waren also gewarnt und begannen dementsprechend konzentriert. Eine grundsolide Annahme durch Libero Ralf Mütschele, Jens Kreißig und Johann Kristmann bildete die Basis für ein variables und schnelles Angriffsspiel. Johannes Dekrell und Albrecht Röhm steuerten viele Punkte zum deutlichen 25:12 Satzgewinn bei. Die Gastgeber erhöhten nun den Druck im Aufschlag und kurzzeitig wackelte der Tabellenführer. Blockpunkte durch Torsten Herold sowie eine Energieleistung von Johann Kristmann verhinderten jedoch Schlimmeres. Mit 25:19 ging Durchgang zwei an die TSG. Die Filstäler ließen nun nichts mehr anbrennen. Angetrieben vom überragenden Albrecht Röhm siegte Eislingen auch im dritten Spielabschnitt mit 25:19. Da Eybach mittlerweile auch in Abtsgmünd die Punkte liegen ließ, benötigt die TSG aus den verbleibenden drei Begegnungen noch einen Satz, um rechnerisch die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Am kommenden Sonntag ab 10.00 Uhr in der heimischen Öschhalle bietet sich gegen die SG Dettingen/Giengen und den SVL Kirchheim hierzu Gelegenheit.

Für die TSG spielten: Johannes Dekrell, Manfred Gottwald, Torsten Herold, Jens Kreißig, Johann Kristmann, Ralf Mütschele, Albrecht Röhm

Herren 2 – Bezirkspokal (Bericht von Cedric Maichl)

Mit einer mäßigen Leistung in der Runde, erhoffte sich die Junge Mannschaft der TSG Eislingen nun einen Sieg im Pokal, gegen den TTV Dettingen. Da leider gleich zwei Spieler der Filstäler verletzt sind, setzten die Jungs der TSG auf Zuspieler Manfred Gottwald und Libero Johann Kristmann, aus der dritten Herrenmannschaft, die sich freundlicherweise dazu bereit erklärten auszuhelfen. Zu Beginn des ersten Satzes schienen die Gäste aus Dettingen verunsichert und fanden nicht richtig ins Spiel. Dank einer guten Annahme, konnte Manfred Gottwald seine Angreifer gut in Szene setzen und so die Führung halten. Der Satz musste am Ende jedoch wegen Konzentrationsschwächen, und engagierten Dettingern abgegeben werden. Motiviert starteten die Eislinger in den zweiten Satz. Mit einem starken Block, guten Angriffen und dem sonst fehlendem Selbstvertrauen, konnten sich die Eislinger absetzen und den Satz ür sich entscheiden. Der dritte Satz begann mit stärkerer Gegenwehr der Dettinger zunächst ausgeglichener. Doch auch dieser Satz wurde zugunsten der Filstäler entschieden. Mit einem Stand von 2:1 für die TSG, hoffte man mit Unterstützung der Zuschauer, auf einen entscheidenden vierten Satz. Leider begann die Mannschaft aus Eislingen nicht mit der nötigen Konzentration. Die fehlende Blocksicherung und Unsicherheiten in der Annahme musste der vierte Satz abgegeben werden und der Tiebreak musste entscheiden. Anstatt entschlossen in den letzten Satz zu gehen, lies die TSG leider deutlich mit ihrer Leistung nach und konnte das starke Niveau zu Beginn nicht mehr halten. Die Dettinger waren nun deutlich sicherer in Angriff und Block. Jedoch konnten die Eislinger noch einmal aufholen, aber das Spiel nicht mehr retten. Das Pokalspiel wurde mit einem Ergebnis von 3:2 für den TTV Dettingen entschieden. Trotz der Niederlage hat die junge Eislinger Mannschaft erneut bewiesen, dass sie durchaus auf einem hohen Niveau Volleyball spielen kann.

Es spielten: Manfred Gottwald, Robert Laib, Jannick Hofele, Steffen Schmid, Marc Mütschele, Max Kannenwischer und Johann Kristmann.

Damen 2 – A-Klasse (Bericht von Sarah Neckernuß)

Die Reise führte die zweite Damenmannschaft am vergangenen Sonntag nach Adelmannsfelden, wobei man ohne Stammzuspielerin Nicola Werdon, ohne die Außenangreiferinnen Christine Klein und Ina Hetmank und ohne Stammmitte Sarah Kanaske nur mit gerade einmal 6 Spielerinnen antreten konnte. Zwar konnte man dieses Mal auf beide Routinees, Anja Mütschele und Petra Werdon, zurückgreifen, musste aber mit Nela Haber als Ersatzstellerin auf einer für sie ungewohnten Position starten. Nachdem der TSV Adelmannsfelden im ersten Spiel des Tages dann auch noch den aktuellen Tabellenzweiten SG Reichenbach/Donzdorf mit 3:1 geschlagen hatte, war die Erwartungshaltung auf Eislinger Seite entsprechend zurückhaltend. Trotz dieser eher negativen Vorzeichen startete man engagiert und kämpfte um jeden Punkt. Auch wenn der erste Satz mit 25:19 dann relativ deutlich an den TSV Adelmannsfelden ging, ließ dessen Verlauf doch erahnen, dass sich die Eislingerinnen an diesem Tag nicht verstecken mussten. Dementsprechend hart war auch der zweite Satz umkämpft, wobei es keiner der beiden Mannschaften gelang, sich deutlich abzusetzen. Am Ende hatten aber nun die Eislinger Mädels die Nase vorn und gewannen den Satz knapp mit 26:24. Im dritten Satz hatten sich die Eislingerinnen dann so richtig „warm“ gespielt. Durch erfolgreiche Annahme- und Abwehraktionen und die von Nela Haber variabel eingesetzten Angreiferinnen konnten immer mehr Ballwechsel erfolgreich abgeschlossen werden, wodurch dieser Satz mit 25:16 in dieser Höhe auch durchaus verdient an die TSG Eislingen ging. Der vierte und fünfte Satz waren dann jedoch leider wieder das komplette Gegenteil des dritten Satz und durch die plötzlich aufkommende Hektik und völlig unnötige Verunsicherung auf Eislinger Seite gingen sowohl der vierte Satz mit 25:22 als auch der abschließende Tiebreak mit 15:08 an den TSV Adelmannsfelden. Aus den letzten drei Spielen der Saison wird man nun wohl mindestens zwei Siege holen müssen, um die Abstiegsrelegation noch vermeiden zu können.

Für die TSG spielten: Nela Haber, Fiona Hauke, Daniela Müller, Anja Mütschele, Sarah Neckernuß und Petra Werdon.



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