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422 Starter. 56 Mannschaften. Mehr als 20 Nationen. Damit wäre der Eislinger Cadet Circuit vom vergangenen Wochenende auch schon in Zahlen zusammengefasst. Doch dieses Megaevent kann man so nicht einmal annähernd beschreiben. Spannend, fesselnd, emotional, dramatisch und und und. Man könnte so viele Dinge aufzählen. Doch eins ist gewiss: sportliche Topleistungen in Hülle und Fülle.

CC 2016 EislingenFür diese Leistungen wurde in Eislingen wieder einmal ein perfekter Rahmen geboten. In den beiden Eislinger Oeschhallen wurde auf insgesamt 25 extra angelieferten Bahnen, mit den weltweit modernsten Meldeanlagen ausgestattet, um die Medaillen gekämpft. Doch nicht nur den Athleten wurde das Bestmöglichste geboten. Mit Liveübertragung und Livestream im Internet konnte der Wettkampf aus der ganzen Welt betrachtet werden.

Der ganze Ablauf des Wettkampfes kann nur als Erfolg gewertet werden. Mit über 200 Startern bei den Herren wie bei den Damen ist es besonders schwer einen reibungslosen und schnellen Ablauf zu ermöglichen. Doch genau dieses Kunststück gelang hervorragend.

Aus diesen Voraussetzungen resultierten natürlich auch bei den deutschen Startern außergewöhnliche Leistungen. Bei den Damen konnte Julika Funke die gesamte Konkurrenz deklassieren und gewann überragend den Einzelwettbewerbe der Damen. Im Halbfinale schlug sie ihre Gegnerin mit 11 Treffern Vorsprung, bevor sie im Finale die Bulgarin Yoana Ilieva mit 15:10 hinter sich ließ und die Goldmedaille damit verdient an sich nahm. Im Herreneinzel blieb Deutschland zwar eine Medaille verwehrt, allerdings konnte sich Louis Haag den achten Platz sichern. Wie Julika focht er bis in die Runde der letzten 8 äußerst souverän und mit klaren Siegen war sein Einzug in das Finale der letzten 8 früh abzusehen. Hier traf er dann auf Mitchell Saron aus den USA. Gegen den späteren Gesamtsieger konnte Louis das Gefecht lange eng gestalten und musste Saron nur knapp den Vorzug lassen. Das gute deutsche Resultat konnte die Mannschaft der Damen noch weiter aufpolieren, indem sie den anderen keine Chance ließen und sich den Sieg sicherten.

Das beste Ergebnis für Eislingen als Gastgeber brachte Shannen Kuhn. Sie belegte Platz 56. In der Runde der letzten 64 musste sie sich leider der Moldavierin Natalia Bugaevski geschlagen geben. Bei den Herren war Pascal Wagner bester Eislinger auf Platz 156.

Ein insgesamt gelungenes Wochenende für Fechter, Betreuer und Veranstalter und bald beginnen schon wieder die Gedanken an das nächste Jahr. Auf ein Neues wird dann diese Event in Eislingen stattfinden und hoffentlich genauso erfolgreich sein.

Ergebnisse:

Damen:

Shannen Kuhn 56., Lea Hartmann 91., Annette Kramer 114., Celina Treffkorn 147., Violetta Kramer 175., Inga von Buch 202., Finja Schmid 202.

Herren:

Pascal Wagner 156., Antonio Heathcock 172., Simon von Buch 207., Noel Dretvic 207., Lucas Wagner 210.

Teams (mit Eislinger Beteiligung):

Damen:

Germany 3 15., Germany 2 16., Germany 5 21.

Herren:

Germany 3 14.

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