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Im elften Spiel riss die Serie der Landesligavolleyballer, und dies ausgerechnet beim direkten Konkurrenten um die Meisterschaft, die SG Dettingen/Unterboihingen. Mit einem Sieg wäre wohl alles klar gewesen. So muss das TSG-Team noch einmal zittern. Bereits am kommenden Samstag steht die Revanche in der heimischen Öschhalle an.

Herren / Landesliga (Bericht von Swen Schuppler)

SG TTV Dettingen/TV Unterboihingen - TSG 3:1 (25:20, 15:25, 25:20, 29:27)

Die Siegesserie der Eislinger Landesligavolleyballer ist gerissen. Im Spitzenspiel unterlagen die Mannen um Spielertrainer Thomas Siebel der Spielgemeinschaft aus Dettingen/Unterboihingen denkbar knapp mit 3:1. Bereits in der ersten Partie des Tages präsentierte sich die SG bärenstark und überrollte den TSV Flacht deutlich mit 3:0. Die TSG war also gewarnt und ging von Beginn an hochkonzentriert ans Werk. Der erste Satz verlief ausgeglichen und war von vielen sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten geprägt. Beim 18:14 konnte sich die TSG erstmals leicht absetzen und auch beim 20:17 lief noch alles nach Plan, ehe eine taktische Umstellung und eine Aufschlagserie der SG für die erste Ernüchterung an diesem Tag sorgten. Die Eislinger hielten in dieser Phase dem stärker werdenden Druck der Gastgeber nicht mehr Stand und ließen die notwendige Flexibilität im Angriff vermissen (20:25). Im zweiten Abschnitt leisteten sich die Filstäler hingegen keine Schwächeperiode und glichen nach einer überzeugenden Vorstellung nach Sätzen wieder aus (25:15). Wer nun dachte, dass die TSG ein Mittel gegen die angriffs- und blockstarken Gastgeber gefunden hat, wurde im dritten Satz eines Besseren belehrt. Die SG konnte personell aus dem Vollen schöpfen und mit Spielerwechseln immer wieder neue Akzente setzen. Lange Zeit hinkte die TSG einem Rückstand hinterher. Mit großem Einsatzwillen waren die Eislinger beim 19:20 wieder auf Tuchfühlung, allerdings behielten die Gastgeber auch in diesem Satz am Ende die besseren Nerven (25:20). Besonders ärgerlich verlief der vierte Satz für das Eislinger Kollektiv. Die TSG war lange Zeit das spielbestimmende Team und führte bereits mit 10:3 und später mit 20:13. Der angestrebte Auswärtspunkt war bereits greifbar und hätte die weitere Tabellenführung bedeutet. Als die SG den Rückstand auf drei bis vier Punkte verkürzen konnte, setzte dies neue Kräfte bei der Heimmannschaft frei. Auch die zuvor verstummten Fans waren nun wieder präsent, während bei der TSG zunehmend die Nerven flatterten. Der Satz gipfelte in der Verlängerung und der psychologische Vorteil wechselte auf die Seite der Gastgeber, die in den entscheidenden Momenten einfach abgebrühter agierten. Ein direkter Blockpunkt beim Stand von 28:27 entschied die spannende und über weite Strecken hochklassige Partie. Die TSG muss nach dieser Niederlage die Tabellenführung abgeben, hat aber zwei Spiele weniger bestritten als der neue Primus von der SG. Bereits am 12. März geht es für die Eislinger Volleyballer mit zwei Nachholspielen aus der Hinrunde weiter. Dabei trifft die TSG in der heimischen Öschhalle 1 zunächst auf den TSV Bad Saulgau und im Anschluss erneut auf die SG Dettingen/Unterboihingen

Für die TSG spielten: Markus Eichert, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Andreas Lemke, Tim Schneider, Swen Schuppler, Viktor Seibert und Thomas Siebel.

H1 20152016

Herren 2 / Bezirksliga (Bericht von Manfred Gottwald)

TV Langenargen - TSG 2:3 (25:22, 25:15, 23:25, 25:27, 11:15)

Eine illustre Truppe machte sich am Sonntag auf den Weg an den Bodensee. Mit Steffen Schmid, Stefan Thomas, Markus Jahn, Julian Roos und Oliver Herrmann fehlten gleich fünf Leistungsträger. Da der Kader ohnehin nur neun Spieler umfasst, war guter Rat teuer. Die beiden Jugendspieler Felix Kerlein und Max Rosenauer ergänzten das Bezirksligateam und Manfred Gottwald ging als Notnagel mit. Ohne Druck spielte die Mannschaft um Kapitän Philipp Doll beherzt auf und konnte die Partie gegen den Tabellenfünften überraschend ausgeglichen gestalten. Leichte Annahmeschwächen zu Beginn des ersten Satzes ermöglichten den Gastgebern einen kleinen Vorsprung, den die TSG jedoch wieder egalisieren konnte. Der starke Mittelangriff des TV war letztlich für den knappen Satzgewinn mit 25:22 verantwortlich. Langenargen steigerte sich in der Folgezeit vor allem im Angriff und die TSG agierte zunehmend hektisch. Als auch noch Jonas Steegmaier mit einer Fingerverletzung ausscheiden musste und die TSG den zweiten Durchgang deutlich und verdient mit 15:25 verlor, schien die Partie entschieden. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Max Rosenauer stand nun bombensicher in der Annahme und setzte auch die Vorgaben von Philipp Doll hinsichtlich der bevorzugten Schlagrichtung perfekt um. Das Spiel war nun absolut ausgeglichen. Etwas glücklich holte sich die TSG den dritten Spielabschnitt mit 25:23. Seine bestechende Form stellte Außenangreifer Dimitri Wilhelm in der Folgezeit unter Beweis. Er war durch den gegnerischen Block nicht zu halten. Auch die Schnellangriffe über Jens Kreißig und Felix Kerlein führten zu zahlreichen Punkten. Da der TV allerdings weiterhin stark im Angriff spielte, standen die Gäste beim Stand von 18:23 im vierten Durchgang schon kurz vor dem Aus, ehe Philipp Doll sein Team mit einer tollen Aufschlagserie wieder auf die Siegerstraße brachte und durch ein 27:25 den Tiebreak ermöglichte. Dort waren die Filstäler hellwach, während Langenargen den verpassten Chancen nachtrauerte. Mit 15:11 ging der Satz an die TSG, die durch eine super Stimmung im Team und eine erstklassigen Abwehrleistung ein eigentlich verlorenes Spiel gedreht hat. Als Aufsteiger steht die Mannschaft auf einem sensationellen vierten Tabellenplatz und kann zurecht stolz auf die Saisonleistung sein.

Für die TSG spielten: Philipp Doll, Manfred Gottwald, Felix Kerlein, Jens Kreißig, Max Rosenauer, Jonas Steegmaier, Dimitri Wilhelm

Herren 3 / A-Klasse

SG Volley Alb – TSG III 3:1 (25:17, 25:15, 23:25, 25:12)

Die vierte Niederlage im vierten Spiel 2016 musste die dritte Herrenmannschaft bei der Mannschaft von Volley Alb hinnehmen. Gegen die noch ungeschlagenen Gastgeber wäre alles andere allerdings einer Sensation gleichgekommen. Die Eislinger haben sich durch ein couragiertes und gutes Spiel den Gewinn des dritten Satzes redlich verdient. Dieser Satzgewinn kann im Kampf um den Klassenerhalt noch eine große Rolle spielen und die Mannschaft geht trotz der weiteren Niederlage mit viel Selbstvertrauen in die beiden letzten Spiele. Können die Eislinger am Heimspieltag an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, sollte gegen den Tabellenletzten Abtsgmünd und den Drittletzten Hermaringen die nötigen Punkte zum Klassenerhalt geholt werden.
Es spielten: Thomas Allgaier, Holger Aßfalg, Silas Heer, Torsten Herold, Felix Kerlein, Leon Kristmann, Stefan Probst, Marc Riegert, Alex Schmidt und Oliver Wilhelm

Damen 2 / A-Klasse

TSV Bernhausen II - TSG II 0:3 (25:27, 19:25, 16:25)

Nachdem am letzten Spieltag das Spiel in Bartenbach deutlich verloren wurde, ging es für die Mädels der TSG an diesem Spieltag zum Tabellenschlusslicht nach Bernhausen. Auf Grund der Württembergischen Meisterschaft am Tag zuvor, musste die Mannschaft zusätzlich zu den Verletzten auf weitere vier Spielerinnen verzichten. So reiste man mit gerade einmal 7 Spielerinnen am frühen Sonntagmorgen nach Bernhausen. Die TSG fand nur schwer in die Partie. Die Eigenfehlerquote war deutlich zu hoch und es machte den Anschein, dass man noch nicht wirklich auf dem Feld angekommen war. In der Annahme stand man nicht sicher genug und so hatten die Angreiferinnen kaum Chancen, direkte Punkte zu erzielen. Letztendlich wurde der Satz knapp gewonnen. Dieser Satzgewinn brachte den Mädels, die teilweise verunsichert wirkten, den Mut zurück und so spielte man in Durchgang 2 und 3 deutlich souveräner. Mit den Aufschlägen wurde der TSV Bernhausen unter Druck gesetzt und vor allem die Mittelangreiferinnen waren an diesem Tag nicht aufzuhalten. Sie verwerteten Ball um Ball und brachten die gegnerische Abwehr zur Verzweiflung. Letztendlich wurde das Spiel klar mit 3:0 gewonnen, wobei man sich für den letzen Spieltag der Saison am 19.03.2016 in heimischer Halle nochmals steigern muss, wenn der 1. und 3. der Tabelle zu Gast ist.

Für die TSG spielten: Selvi Aksu, Karolin Eckert, Nadine Götz, Melinda Güler, Sina Maunz, Sarah Neckernuß, Ann-Katrin Rupp

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