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Herren / Landesliga

TSG - TSV Bad Saulgau 3:2 (19:25, 25:22, 30:28, 19:25, 15:7)
TSG - SG TTV Dettingen/TV Unterboihingen 1:3 (22:25, 21:25, 25:21, 12:25)

Wie erwartet boten die Nachholspiele gegen die beiden Oberligaabsteiger aus Bad Saulgau und von der SG Dettingen/Unterboihingen viel Dramatik und Emotionen. Am Ende des Tages flossen lediglich zwei harterkämpfte Tabellenpunkte auf das Konto der TSG, die allerdings in der Gesamtabrechnung noch von Bedeutung werden könnten. In der ersten Begegnung des Tages gegen den TSV konnte Gästetrainer Waldemar Kasprzak eine schlagfertige Truppe aufs Feld stellen. Bei kontinuierlicher Spielerverfügbarkeit wäre diese Mannschaft sicherlich von allen Abstiegssorgen verschont geblieben. Und so mussten sich die Filstäler erst durch fünf zähe Sätze kämpfen, bevor der Erfolg unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Besonders der souverän herausgespielte Tiebreak machte Hoffnung für das Spitzenspiel gegen die SG Dettingen/Unterboihingen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die TSG die Tabellenführung wieder zurückerobert. Schon das Einschlagen beider Mannschaften ließ auf eine hochklassige Begegnung deuten. Im ersten Abschnitt war die Entschlossenheit der Eislinger zu spüren, die sichtlich auf eine Revanche brannten. Beide Teams lieferten sich einen engen Schlagabtausch und es dominierten die Angriffsreihen. Unglücklicherweise leistete sich die TSG ihre Schwächephase zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt und ließ die SG in der Satzendphase auf 24:22 davonziehen. Wie der Satz geendet hätte, wenn der wuchtige Diagonalangriff des überragenden TSG-Akteurs Leonid Jurow zum 23:24 nicht unberechtigterweise zurückgepfiffen worden wäre, wird für immer unbeantwortet bleiben. Die SG nahm das Geschenk dankend an und nutzte die aufkommende Unruhe abgebrüht zu seinen Gunsten. In einer durchweg fair geführten Partie sollte dies allerdings die einzige umstrittene Entscheidung gewesen sein. Im weiteren Spielverlauf hielten die Gäste das Niveau sehr hoch und zwangen die Eislinger immer wieder in die Defensive. Folgerichtig ging auch der zweite Satz mit 25:21 an die SG. Mit dem Rücken zur Wand mobilisierten die Eislinger ihre letzten Kraftreserven und lieferten den zahlreich erschienenen Zuschauern den Nachweis, dass sie zu Recht oben mitmischen. Zum ersten Mal wackelten die Gäste und die Filstäler konnten ihre herausgespielte Führung ins Ziel retten (25:21). Die TSG schien nun endgültig in der Partie angekommen zu sein, doch die Chronologie des vierten Abschnittes erwies sich aus Eislinger Sicht als sehr bitter. Gleich zu Beginn konnte Dettingen/Unterboihingen die langen und hartumkämpfen Ballwechsel für sich entscheiden und der TSG damit frühzeitig den Zahn ziehen. Bei den Gastgebern lief fortan nichts mehr zusammen, während sich die Spielgemeinschaft in einen wahren Rausch spielte. Dementsprechend deutlich spiegelten sich die Verhältnisse auch im Ergebnis wieder. Letztendlich ging die SG in beiden Begegnungen gegen die TSG als verdienter Sieger vom Platz. Die Entscheidung, wer am Ende dieser spannenden Saison die Nase vorne hat, wird also um eine Woche vertagt. Dabei genießen die Eislinger am 19. März Heimrecht gegen Hardt und Rottenburg und die SG muss auswärts beim TSB Ravensburg antreten.

Für die TSG spielten: Philipp Doll, Markus Eichert, Timo Eisenmann, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Andreas Lemke, Tim Schneider, Swen Schuppler, Viktor Seibert und Thomas Siebel

H1 8 klein

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