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Herren / Landesliga

TSG – VC Hardt 3:0 (kampflos)
TSG – TV Rottenburg III 3:0 (25:8, 25:18, 25:21)

Die TSG-Volleyballer haben die Gunst der Stunde genutzt und sich in einer ausgeglichen besetzten Landesliga die Meisterschaft gesichert. Den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga - der höchsten Spielklasse in Württemberg - hatte vor der Saison niemand auf dem Radar. Ein erhöhtes Trainingspensum, ein guter Teamgeist und der starke Neuzugang Leonid Jurow waren sicherlich Garanten für diesen Überraschungserfolg. Die Luft wurde zum Saisonende hin allerdings sehr dünn. Nach zwei Niederlagen gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten von der SG Dettingen/Unterboihingen war das komfortable Punktepolster nahezu aufgebraucht und es mussten zwei 3:0-Erfolge am letzten Spieltag her, um unabhängig vom Ergebnis des engsten Mitstreiters jubeln zu dürfen. Die Voraussetzungen für ein nervenaufreibendes Saisonfinale waren also gelegt. Rückblickend verlief der letzte Spieltag eher kurios. Die bereits abgestiegene Mannschaft vom VC Hardt konnte wegen eines kurzfristigen Spieler-Aderlasses nicht antreten und lediglich das Schiedsgericht für die zweite Begegnung gegen den TV Rottenburg stellen. Nahezu gleichzeitig mit dieser Nachricht trudelte die Meldung beim Eislinger Trainer ein, dass die Wundertüte vom TSB Ravensburg im Fernduell mit der SG Dettingen/Unterboihingen einen unerwartet klaren 3:0-Erfolg einfuhr. Die Filstäler konnten somit nicht mehr vom ersten Tabellenplatz verdrängt werden. Um dem letzten Saisonspiel einen würdigen Rahmen zu verleihen, wurden Zuschauer und der größte Teil des Teams nicht informiert.

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Gegen die Talentschmiede des Bundesligisten TV Rottenburg gingen die Eislinger dementsprechend entschlossen zu Werke. Mit den zahlreich erschienenen Fans im Rücken zeigten sich die Gastgeber besonders in den Elementen Block, Abwehr und Annahme von ihrer allerbesten Seite. Die dynamischen Rottenburger konnten ihre Angriffe nur selten in der Eislinger Hälfte auf den Boden bringen und wurden in den ersten beiden Sätzen sichtlich ausgebremst (25:8 und 25:18). Im dritten Abschnitt kamen die Gäste dann immer besser in die Partie und boten der TSG deutlich mehr Widerstand. Getragen von der Euphorie auf den Rängen konnten am Ende die erfahrenen Eislinger einen knappen Vorsprung ins Ziel retten und blieben an diesem Tag ohne Satzverlust. Außenangreifer Andreas Lemke erlebte bei seinem Abschiedsspiel hingegen ein Wechselbad der Gefühle. Zu der Landesligameisterschaft gesellte sich noch eine schwerwiegende Knieverletzung, die sich einen Tag später u.a. als Kreuzbandriss entpuppte. Andreas Lemke gehört neben Spielertrainer Thomas Siebel, Kapitän René Huck und Swen Schuppler zu den noch aktiven Haudegen in Reihen der ersten Eislinger Herrenmannschaft, die bereits beim letzten Aufstieg in die Oberliga 2004 mitgewirkt haben.

Für die TSG spielten: Philipp Doll, Markus Eichert, Timo Eisenmann, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Andreas Lemke, Tim Schneider, Swen Schuppler, Viktor Seibert und Thomas Siebel

Damen / Bezirksliga

TSG - SG Reichenbach/Donzdorf 3:0 (25:18, 25:13, 25:15)
TSG - TSV Wasseralfingen 3:0 (25:20, 25:10, 25:10)

Die TSG-Damen ließen am letzten Spieltag nichts mehr anbrennen und sicherten sich den zweiten Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Lediglich zu Beginn des ersten Spiels gegen die SG Reichenbach-Donzdorf war Verunsicherung zu spüren. Die SG brachte mit gefährlichen Angaben die TSG-Annahme gehörig ins Wanken. Erst nach 10 Minuten hatten sich die Gastgeberinnen frei gespielt. Dann jedoch brach ein wahrer Angriffswirbel über die Gäste herein. Schmetterschlag um Schmetterschlag versenkten die Eislingerinnen im gegnerischen Feld. Der 3:0-Sieg war zu keiner Zeit gefährdet.
Auch gegen Wasseralfingen benötigte das Team um Zuspielerin Nicola Werdon etwas, um Sicherheit zu gewinnen. Gleich vier Jugendspielerinnen standen auf dem Feld. Und diese demonstrierten ihr Talent mit vielen tollen Aktionen. Die Gäste konnten einzig ihre Stärke im Block nutzen, ansonsten waren sie der TSG deutlich unterlegen. Mit einem erneuten 3:0-Erfolg wurde Tabellenplatz zwei gefestigt. Jetzt geht es voraussichtlich am 9. April in der heimischen Öschhalle um den Aufstieg in die Landesliga.

Für die TSG spielten: Stefanie Biadatz, Karolin Eckert, Melissa Finteis, Marie Hansl, Daniela Hauptfeld, Carina Illi, Nadine Klebon, Franziska Pallasch, Antonia Schmid, Nadine Schmitz, Danijela Vetter, Nicola Werdon

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