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Herren / Oberliga (Bericht von Swen Schuppler)

TSG - TG Bad Waldsee 0:3 (8:25, 22:25, 20:25)

Die TSG-Volleyballer müssen auch nach dem vierten Spieltag auf den ersten Erfolg warten. Bad Waldsee ließ gegen die Filstäler nichts anbrennen und siegte verdient mit 3:0. Dabei präsentierten sich die Gäste wie ein würdiger Tabellenführer. Gefährliche Aufschläge, ein schwer ausrechenbarer Angriff und eine bewegliche Abwehr erschwerten den Eislingern jeden eigenen Punktgewinn.

Vor allem im ersten Durchgang erzeugten die Bad Waldseer enormen Druck beim Service und drängten die Eislinger in die Defensive. Schnell geriet die TSG mit 1:9 und 5:18 aussichtslos in Rückstand. Auch zwei Auszeiten konnten das Satzdebakel nicht mehr verhindern. In den beiden folgenden Abschnitten agierten die Eislinger deutlich gefestigter und die TG musste seinerseits ihr hohes Niveau halten, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Bis auf 15:17 konnte sich die TSG nach einem Rückstand herankämpfen und es keimte zum ersten Mal die Hoffnung auf, den Favoriten ärgern zu können. Doch die Gäste verteidigten den kleinen Punktevorsprung bis zum Ende des zweiten Satzes. Der dritte Durchgang hatte einen ähnlichen Spielverlauf parat. Hier konnten die Filstäler sogar zwischenzeitlich eine Führung behaupten, die allerdings beim 18:18 wieder egalisiert wurde. Im Sinne einer Spitzenmannschaft rief Bad Waldsee in der Endphase sein bestes Volleyball ab, während bei der TSG zwangsläufig die Eigenfehlerquote in die Höhe schnellte. Somit blieb an diesem Tag der gastgebenden Mannschaft ein Satzgewinn vergönnt.

Das schwere Auftaktprogramm findet am 5. November in Sindelfingen seine Fortsetzung. Der Tabellenzweite aus der Daimlerstadt ist in dieser Spielzeit noch ungeschlagen und der TSG aus gemeinsamen Landesligazeiten bekannt. Der VfL Sindelfingen schaffte letzte Saison als Oberliga-Aufsteiger direkt den Sprung auf einen respektablen vierten Platz. Von diesen Tabellenregionen können die Eislinger aktuell nur träumen. Nach dem Sindelfingen-Spiel beginnen für die TSG die Wochen der Wahrheit. Dann geht es durchweg gegen Teams, die von der Spielstärke her der zweiten Tabellenhälfte zuzuordnen sind. Spätestens dann sollte die TSG mit dem Punktehamstern beginnen.

Für die TSG spielten: Markus Eichert, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Tim Schneider, Swen Schuppler, Viktor Seibert und Thomas Siebel

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