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Herren / Oberliga (Bericht von Swen Schuppler)

TSG – SG Sportschule Waldenburg 2:3 (20:25, 21:25, 25:18, 26:24, 10:15)

Die TSG-Volleyballer mussten in ihrem Heimspiel gegen die Sportschule Waldenburg eine knappe Tiebreak-Niederlage hinnehmen. Obwohl es nicht zum ersten Sieg gereicht hat und sich erneut Höhen und Tiefen gleichmäßig abwechselten, wanderte zumindest der erste Tabellenpunkt auf das Konto der Filstäler.

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Wie bereits so oft in dieser Saison hielt die TSG bis zur Satzmitte gut mit. Allerdings waren es die Gäste, die mit fortlaufender Satzdauer den längeren Atem hatten und die Schwächephasen der Eislinger gnadenlos auszunutzen wussten. Gegen die „Wabus“ war dies in den ersten beiden Durchgängen der Fall. Der aussichtslos wirkende 0:2-Satzrückstand schien sich zunächst negativ auf die Moral auszuwirken. Der dritte Durchgang begann direkt mit unglücklichen Aktionen und Abstimmungsschwierigkeiten, die aber eine Trotzreaktion auslösten. Mit dem Rücken zur Wand spielten die Eislinger im weiteren Verlauf befreiter auf und verkürzten mit 25:18 auf 1:2 nach Sätzen. Der vierte Abschnitt entwickelte sich zu einer äußerst spannenden Angelegenheit. Waldenburg stabilisierte sich wieder und brachte die Eislinger Annahme mit taktischen Aufschlägen in Verlegenheit. Dies zeigte Wirkung und die SG konnte in der Schlussphase auf 19:23 enteilen. Den Eislingern drohte eine weitere Nullnummer und so blieb zu diesem Zeitpunkt nichts anderes übrig, als sich auf die kämpferischen Fähigkeiten zu besinnen. Mit erhöhter Risikobereitschaft beim Aufschlag und starken Blockaktionen konnte der etwas überraschende 23:23 - Ausgleich erzielt werden. Einige Augenblicke später nutzte die TSG die zunehmende Verunsicherung der Gäste zum Satzausgleich. Im Entscheidungssatz gingen die Gastgeber schnell mit 2:0 in Führung. Waldenburg konterte, ging seinerseits mit 2:4 in Front und gab den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Bis zum 9:10 blieb der Satz ausgeglichen, allerdings verteilten die Eislinger in diesem Tiebreak zu viele Geschenke, die die abgebrühten Waldenburger dankend annahmen.

In den drei ausstehenden Hinrunden-Partien gegen Esslingen (9. Platz), Remshalden (7. Platz) und Eningen (8. Platz) hat es die TSG nun selbst in der Hand in der Tabelle aufzuschließen.

Für die TSG spielten: Markus Eichert, Marius Hetmank, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Tim Schneider, Swen Schuppler und Thomas Siebel


Damen / Bezirksliga (Bericht von Manfred Gottwald)

TSG – TSV Ellwangen 3:1 (25:12, 20:25, 25:14, 25:20)
TSG – SV Remshalden 1:3 (23:25, 25:22, 20:25, 21:25)

Die TSG-Damen mussten beim zweiten Heimspieltag der Saison zunächst gegen den Aufsteiger TSV Ellwangen antreten. Während die Gastgeberinnen vor Selbstvertrauen strotzten, hatten die Gäste große Probleme in der Annahme. Zudem nutzte die TSG geschickt die Lücken in der gegnerischen Feldabwehr. Ein ungefährdeter 25:12-Satzerfolg war der verdiente Lohn einer konzentrierten Leistung. Ellwangens Coach Martin Pfitzer stellte sein Team in der Satzpause neu ein und die Mädels von der Ostalb hatten offensichtlich gut zugehört. Nun waren es die Gastgeberinnen, die einfache Fehler machten und insgesamt zu wenig Druck im Aufschlag erzeugen konnten. Mit einer engagierten Leistung glich Ellwangen aus (25:20). Das Wechselbad ging auch in der Folgezeit weiter. Die TSG hatte sich wieder gefangen und überzeugte durch starke Angriffsaktionen von allen Positionen. Durch ein souveränes 25:14 ging die Heimmannschaft erneut in Führung. Eine anfängliche Eislinger Führung glich der TSV zur Mitte des vierten Durchgangs aus. In der Endphase zeigte sich die TSG entschlossener und gewann letztlich verdient mit 25:20.

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Im anschließenden Spitzenspiel erwies sich Landesligaabsteiger SV Remshalden als der erwartet schwere Gegner. Zunächst jedoch legte die TSG furios los. Die Zuschauer und vielleicht auch der Gegner rieben sich verwundert die Augen über die starken Aktionen der TSG-Mädels. Bereits mit 13:3 führten diese, ehe sich der SV in die Partie reinarbeiten konnte. Leider verpassten es die Gastgeberinnen, entscheidend davonzuziehen und so sah man sich plötzlich einem ausgeglichenen Spielstand gegenüber. Mit etwas Glück holte sich Remshalden den ersten Satz knapp mit 25:23. Erfreulich war die Tatsache, dass die Eislingerinnen sich von
diesem Schock nicht entmutigen ließen und weiter ein offensives Feuerwerk abbrannten. Die Begegnung hatte längst das Prädikat Spitzenspiel verdient. Die TSG glich durch ein 25:22 aus. Auch in der Folgezeit blieb die Partie spannend und ausgeglichen. Die TSG musste allerdings für ihre Punkte härter arbeiten. Zeitweise fühlte man sich an Hase und Igel erinnert. Egal, wo die Eislinger Angreiferinnen den Ball ins Feld schmetterten, immer war eine SV-Abwehrspielerin bereits zur Stelle. Immerhin kamen so die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Remshalden holte sich den dritten Durchgang mit 25:20. Bei einigen Spielerinnen der Heimmannschaft zeigten sich nun erste Anzeichen von Erschöpfung, da die Ballwechsel sehr kräftezehrend waren. Der Kampfgeist jedoch war ungebrochen. Und so konnte sich zunächst auch im vierten Spielabschnitt kein Team absetzen. Erst gegen Ende des Satzes erspielten sich die Gäste eine kleine Führung, die sie zum 25:21 ins Ziel retteten. Die TSG verlor zwar die Begegnung, bleibt aber dennoch erster Verfolger und kann vor allem stolz auf die gezeigte Leistung sein. Die Zuschauer jedenfalls waren von diesem Spiel zurecht begeistert.

Für die TSG spielten: Karolin Eckert, Marie Hansl, Daniela Hauptfeld, Carina Illi, Nadine Klebon, Franziska Pallasch, Nadine Siebel, Danijela Vetter, Nicola Werdon


Herren 2 / Bezirksliga (Bericht von Julian Roos)

TSG II - SG Volley Alb II 3:2 (25:21, 22:25, 25:18, 21:25, 15:13)
TSG II - SC Weiler/F. 3:2 (20:25, 20:25, 25:23, 25:23, 15:10)

Die zweite Herrenmannschaft der TSG Eislingen konnte am zweiten Heimspieltag wieder einmal ihre Heimstärke unter Beweis stellen. Nach zwei 3:0-Erfolgen am ersten Spieltag, nutze die TSG 2 dieses Mal aber die maximal mögliche Spielzeit mit zehn zu bestreitenden Sätzen aus. Erfreulicherweise belohnte sich das erstmals in dieser Saison zehnköpfige Team um Spielertrainer Philipp Doll mit zwei Siegen für die harte Arbeit.
Gegen die SG Volley Alb kamen die Filstäler zunächst etwas stockend ins Spiel. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase und dank einer wichtigen Aufschlagsserie von Dimitri Wilhelm konnte man den ersten Satz doch noch für sich entscheiden (25:21). Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich ein Spiel auf höchstem Bezirksliganiveau, mit dem besseren Ende für die SG Volley Alb. Im dritten Satz schaffte es die TSG 2 dann ihren Spielaufbau weiter zu stabilisieren und ließ beim 25:18 dem Gegner keine Chance auf den Satzgewinn. Leider konnte die Mannschaft den Schwung nicht in den nächsten Satz übertragen. Durch einige Unaufmerksamkeiten und einer katastrophalen Aufschlagsquote vergaben die Gastgeber, einen an diesem Tag sicherlich verdienten, 3:1 Erfolg. Somit musste die Entscheidung nach vier kräfteraubenden Sätzen im Tiebreak fallen. In diesem fünften Spielabschnitt zeigten sich beide Teams noch einmal von Ihrer besten Seite. Schlussendlich konnte aber die TSG Eislingen diesen Satz und damit das Spiel mit 15:13 für sich entscheiden.
Im Lokalderby gegen den Landesligaabsteiger Weiler/Fils ging es dann um mehr als nur drei Punkte. Dieses gewisse Fünkchen extra Motivation war auf beiden Seiten des Netzes spürbar, allerdings schafften es die Gäste aus Weiler besser dies in Zählbares umzumünzen. Auch aufgrund des Tatsache, dass die TSG nicht mehr auf die Mittelangreifer Hetmank und Herrmann zurückgreifen konnte, wirkten die Eislinger Akteure in den beiden ersten Spielabschnitten sowohl physisch, wie auch mental, nicht mehr auf der Höhe. Zwar zeigte die TSG durchaus keinen schlechten Volleyball, war aber sowohl in Satz eins als auch zwei nie wirklich in Reichweite eines Satzgewinnes. Mit der Unterstützung der Zuschauer kämpfte sich die Mannschaft aber Stück für Stück wieder ins Spiel zurück und konnte, sicherlich auch etwas glücklich, mit dem 25:23 auf 1:2 verkürzen. In einem weiterhin hart umkämpften Spiel, in dem der zum ersten Mal in der Bezirksliga eingesetzte Libero Max Rosenauer, wie schon den gesamten Spieltag über, mit beindruckenden Abwehraktionen und einer stabilen Annahme den Spielaufbau stabilisierte, erzwang die TSG wieder mit 25:23 die Entscheidung im zweiten Tiebreak des Tages. Dieses entschieden die Filstäler nach diesem extrem hart umkämpften Spiel und einem kräftezehrenden Spieltag relativ souverän mit 15:10 für sich.

Mit den vier Punkten aus diesem Heimspieltag steht die TSG Eislingen 2 mit 13 Punkten und nur einer Niederlage auf dem dritten Platz der Bezirksliga Süd. Nach den beiden letzten Spielen der Hinrunde wird sich dann zeigen, ob die TSG im oberen Drittel der Tabelle überwintern kann. Leider wird die zweite Herrenmannschaft in Zukunft aber nicht mehr auf Marius Hetmank zurückgreifen können, da dieser die Oberligamannschaft der TSG verstärken wird. Allerdings hoffen Trainer Doll und Spielführer Schmid in Zukunft regelmäßig mit Jugendspieler Max Rosenauer als Libero den Spielaufbau der Filstäler verstärken zu können.

Für die TSG spielten: Philipp Doll, Marius Hetmank, Oliver Herrmann, Markus Jahn, Jens Kreißig, Julian Roos, Max Rosenauer, Steffen Schmid, Marcel Werdon und Dimitri Wilhelm


Damen 2 / A-Klasse (Bericht von Sarah Neckernuß)

SG Westhausen/ Wasseralfingen - TSG II 3:2 (11:25, 16:25, 25:17, 25:22, 15:10)

Mit gerade einmal sechs Spielerinnen traten die TSG-Mädels die weite Reise nach Aalen-Westhausen an. Diese Tatsache zwang die Eislingerinnen dazu, ohne Libera und mit vielen ungewohnt besetzten Positionen zu spielen. Trotz den schlechten Vorzeichen begann die TSG souverän und konnte sich durch gute Aufschläge rasch absetzen. Auch die Angriffsleistung war zu diesem Zeitpunkt sehr effektiv. Im zweiten Satz konnte man an diese Leistung anknüpfen und auch die Annahme stand, trotz fehlender Libera, sicher. Was dann geschah ist nur schwer in Worte zu fassen. Der dritte Satz begann ausgeglichen, ehe sich die Gastgeberinnen mit zwei Aufschlagserien absetzen konnten. Die Annahmen auf Eislinger Seite waren nicht mehr präzise und auch die sonst so starken Angriffe wurden nicht mehr im gegnerischen Feld untergebracht. Somit wurde der dritte Satz verloren. Leider schafften es die Mädels auch in den folgenden Sätzen nicht mehr, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Einen großen Anteil daran hatte die fehlende Wechselmöglichkeit und auch das Glück war an diesem Tag kein Eislinger. Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft wieder auf mehr Spielerinnen zurückgegriffen werden kann.

Für die TSG spielten: Melissa Finteis, Nadine Götz, Melin Güler, Melinda Güler, Sarah Neckernuß, Luca Weber


Herren 3 / B-Klasse

TG Donzdorf - TSG III 1:3 (25:18, 22:25, 14:25, 18:25)

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