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Herren / Oberliga

SV 1845 Esslingen - TSG 3:2 (25:20, 25:21, 23:25, 22:25, 17:15)

Im Oberliga-Kellerduell unterlagen die Eislinger Volleyballer in Esslingen knapp mit 2:3. Dabei  blieb erneut eine Aufholjagd der Filstäler ohne Happy End. Wie bereits eine Woche zuvor gegen Waldenburg egalisierte die TSG zunächst einen 0:2-Satzrückstand, um sich dann im Tiebreak um den Lohn der Arbeit zu bringen. 

In dem richtungsweisenden Spiel musste die personell angeschlagene TSG ohne Wechseloptionen auskommen, während die Esslinger auf Schwächephasen mit neuen Impulsen reagieren konnten. Die Partie war von vielen Punkteserien auf beiden Seiten geprägt und lebte von der Spannung. Allen Beteiligten merkte man etwas die Verunsicherung an, die sich durch den bisherigen Saisonverlauf eingenistet hat. In den ersten beiden Durchgängen waren es die Gastgeber, die ihre Nerven besser im Griff hatten und im Abschluss konsequenter agierten (20:25, 21:25). Somit war klar, dass auch in dieser Begegnung der so dringend benötigte Befreiungsschlag in Form von drei Tabellenpunkten nicht mehr im Bereich des Möglichen lag. 

Auch im dritten Satz war Esslingen zunächst das effektivere Team und sah beim 14:8 wie der scheinbar sichere Sieger aus. Doch die weiterhin engagierten Eislinger kämpften sich zurück in die Partie und in die Köpfe der Reichstädter, die nun ihrerseits Unsicherheiten an den Tag legten. In einer fortan auch spielerisch ansehnlichen Partie, in der sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegneten, entschied die TSG den vierten und fünften Satz knapp für sich (25:23, 25:22).

Auch der Tiebreak gehörte zunächst den Gästen, die  mehr Entschlossenheit ausstrahlten.  Beim Zwischenstand von 11:7 war der erste Saisonsieg greifbar. Doch die Esslinger ließen sich nicht abhängen und legten, angetrieben von den zahlreich erschienenen Zuschauern, nochmal alles in die Waagschale. Das nervenaufreibende Finale hatte für beide Teams Matchbälle parat, mit dem glücklicheren Ende für die Heimmannschaft (15:17).

Für die TSG spielten: Markus Eichert, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Tim Schneider, Swen Schuppler und Thomas Siebel

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