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Herren 2 / Bezirksliga (Bericht von Julian Roos)

TSG II – VC Baustetten 2:3 (25:15, 21:25, 19:25, 25:23, 10:15)
TSG II – SG Fischbach/Friedrichshafen 3:2 (19:25, 16:25, 25:18, 25:21, 15:11)

Zum Saisonfinale in der heimischen Öschhalle gönnte sich die zweite Herrenmannschaft der TSG noch einmal das volle Programm von zehn Sätzen. Die ersten fünf bestritten die TSGler gegen den schon feststehenden Meister aus Baustetten, der mit nur zwei Saisonniederlagen nach Eislingen anreiste. Mit der Gewissheit, dass einem selbst in der Tabelle nichts mehr passieren kann und der Motivation, die letzten Spiele der Saison zu genießen, starteten die Filstäler hervorragend in die Partie. Vor allem durch druckvolle Aufschläge, bei denen, wie so oft in dieser Saison, Zuspieler Philipp Doll voranging, kamen die Gäste kaum ins Spiel und die TSG punktete äußerst souverän. Bedenkt man, dass Baustetten in dieser Saison pro Spiel im Schnitt nur einen Satz abgeben hat, setzte man mit dem deutlichen 25:15 das erste Ausrufezeichen an diesem Spieltag. Natürlich wollte aber der Meister seine erfolgreiche Saison auch nicht mit einer Niederlage beenden. Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste deutlich engagierter ans Werk und setzten nun die Eislinger Annahme und Abwehr immer mehr unter Druck. Durch eine Aufschlagserie von sieben Punkten lag die TSG Mitte des Satzes dann ihrerseits deutlich im Rückstand. Durch ein beherztes Auftreten zum Satzende verkürzte man diesen Rückstand zwar noch einmal deutlich, doch war am Ende das 21:25 nicht mehr zu vermeiden. Nach diesem Satzgewinn kamen die Angreifer des VC Baustetten immer besser ins Spiel und der Eislinger Block und die Abwehr konnte kaum mehr Erfolge verzeichnen. Da man auch selbst kaum aus der eigenen Annahme direkt punktete, ging der dritte Durchgang folgerichtig mit 19:25 an die Gäste. Gegen den Klassenprimus wollte man am letzten Spieltag dann aber doch noch einen Achtungserfolg erzielen. Daher bündelte die TSG noch einmal alle Kräfte und konnte in einem erstklassigen Bezirksligamatch mit einer tollen Leistung den Tiebreak durch ein knappes 25:23 erzwingen. Dieser ging dann zwar letztlich auch verdient mit 10:15 an die Baustettener, doch zeigte sich die TSG in diesem Spiel wieder einmal von ihrer besten Seite.

H2 Baustetten

Im zweiten und somit letzten Spiel der Saison dachte sich die Mannschaft dann wohl, dass man das Sprichwort „wo Licht ist, ist auch Schatten“ beherzigen sollte. Gegen die zwar in letzter Zeit immer besser aufspielende, aber dennoch mit nur drei Saisonsiegen angereiste Spielgemeinschaft aus Fischbach und Friedrichshafen kam die TSG von Anfang nicht ins Spiel. Möglicherweise waren die Spieler nach der knappen Niederlage gegen den Meister schon in der Sommerpause angekommen oder hatten die Mannschaft vom Bodensee schlicht unterschätzt. Ohne einen klar erkennbaren Matchplan und dem nötigen Biss verlor man relativ schnell zwei Sätze mit 19:25 und 16:25. Ein besonderer Wermutstropfen in Durchgang zwei war dann auch noch die Sprunggelenksverletzung von Mittelangreifer Oliver Hermann, der als Verstärkung eingewechselt wurde, um dann aber schon nach zwei Ballpunkten das Feld wieder humpelnd zu verlassen. Trotz dieses kurzen Schocks wollte die TSG diese erfolgreiche Spielrunde nicht mit einer schlechten Leistung beschließen. Dank eines von Philipp Doll angeordneten „sit-in“ in der Satzpause und seinen motivierenden Worten besann sich die TSG auf ihre Stärken als Mannschaft. Die Filstäler drehten zwar mit viel Mühe, aber auch mit einigen ansehnlichen Aktionen das Spiel und beendeten die Runde mit einem 3:2 Erfolg. Nach nun 16 Spielen schließt die TSG Eislingen 2 die Bezirksligasaison 2015/16 auf einem für einen Aufsteiger guten vierten Platz ab. Aber nicht nur die Platzierung der Mannschaft gibt Grund zur Freude. In den letzten Spielzeiten hat sich mit dieser Mannschaft eine hervorragende Truppe gefunden, die ein Jahr nach dem Aufstieg vor Allem in der heimischen Öschhalle besten Bezirksligavolleyball zeigen konnte. Mit einem etwas größeren Kader, um auch bei Auswärtsspielen nicht nur mit einer Minimalbesetzung antreten zu müssen, wäre möglicherweise auch der Anschluss an das Spitzentrio möglich gewesen. Eigentlich sollte in diesem Team, welches die ganze Saison als geschlossene Mannschaft aufgetreten ist, keine Einzelperson hervorgehoben werden. Dennoch ist es an dieser Stelle auch einmal nötig, die Leistung und das Engagement von Zuspieler Philipp Doll zu widmen. Früh in dieser Saison übernahm er die Trainingsgestaltung der Mannschaft und brachte mit seinem taktischen Verständnis und der hohen Qualität des Zuspiels das Spiel der Eislinger noch einmal auf ein neues Level. Die Mannschaft geht nun mit der Hoffnung in die lange Sommerpause, dass man in der neuen Spielzeit mit der gleichen Mannschaft und punktuellen Verstärkungen weiter in der Bezirksliga angreifen kann.

Für die TSG spielten: Philipp Doll, Oliver Herrmann, Jens Kreißig, Markus Jahn, Julian Roos, Steffen Schmid, Jonas Steegmaier und Dimitri Wilhelm

Damen 2 / A-Klasse (Bericht von Sarah Neckernuß)

TSG II – SV 1845 Esslingen II 2:3 (12:25, 22:25, 25:20, 25:14, 13:15)
TSG II – TSV Schmiden IV 3:0 (25:17, 25:16, 25:22)

Zum Saisonfinale standen für die Mädels der zweiten Mannschaft nochmal zwei interessante Heimspiele an. Mit dem TSV Schmiden 4 war der schon sichere Meister und Aufsteiger zu Gast, während es für Esslingen noch darum ging, sich einen Platz in der Aufstiegsrelegation zu sichern. Da die TSG beide Hinspiele nur knapp mit 3:2 verloren hatte, wollte das Team den ein oder anderen Punkt in Eislingen behalten und die Saison erfolgreich beenden.
Gegen Esslingen kamen die Mädels der TSG nur sehr schwer ins Spiel. In keinem Mannschaftsteil war die gewohnte Sicherheit und Präzision zu erkennen. Die Abwehr/ Annahme war nicht präzise genug, wodurch es die Angreiferinnen schwer hatten sich durchzusetzen. Folgerichtig gingen die Gäste schnell in Führung und sicherten sie die ersten beiden Durchgänge. Da man sich jedoch nicht mit einer solchen Leistung aus der Runde verabschieden wollte, kämpften sich die Eislingerinnen nochmals zurück ins Spiel. Mit jeder gelungenen Aktion wuchs das Selbstvertrauen und den zahlreichen Zuschauern wurde doch noch sehenswerter Volleyball geboten. Mit der zunehmenden Dominanz der Eislingerinnen war die Verunsicherung bei den Gästen deutlich zu spüren und so gewann die TSG den dritten und vierten Satz verdient mit 25:20 und 25:14. Wie schon im Hinspiel musste somit der Tiebreak über Sieg oder Niederlage entscheiden. Leider schaffte es die TSG nicht den Schwung aus den letzten beiden Sätzen mitzunehmen und so lagen die Gäste in der entscheidenden Phase stets mit 1-2 Punkten in Führung, die sie dann auch bis zum 15:13 behaupteten und somit das Spiel 3:2 gewannen.

d2 schmiden4

Im zweiten Spiel des Tages gegen den schon feststehenden Meister war deutlich zu sehen, dass es für die Gäste um nichts mehr ging. Der TSV Schmiden war sicherlich nicht in Bestbesetzung angetreten, was der TSG natürlich entgegen kam. Von Beginn an war die Mannschaft wach und knüpfte an die Leistung aus den Sätzen 3 und 4 aus dem Spiel gegen Esslingen an. Mit Spaß am Spiel und einigen schönen Angriffsaktionen konnten sich die Mädels der TSG schnell mit ein paar Zählern absetzen und das Spiel bestimmen. Dementsprechend deutlich entschied die TSG die ersten beiden Sätze mit 25:17 und 25:16 für sich. Zu Beginn des dritten Satzes gab es wieder einige Abstimmungsschwierigkeiten in der Eislinger Abwehr, die jedoch schnell wieder beiseitegelegt wurden. Die TSG gewann am Ende das Spiel gegen den Meister mit 3:0 und kann somit auf eine gelungene Saison zurückblicken. Mit dem fünften Tabellenplatz kann die Mannschaft hoch zufrieden sein. Obwohl die Filstälerinnen erst letzte Saison aufgestiegen sind, konnten sie lange Zeit um den Relegationsplatz mitspielen.

Für die TSG spielten: Selvi Aksu, Karolin Eckert, Melissa Finteis, Nadine Götz, Melin Güler, Melinda Güler, Marie Hansl, Carina Illi, Sarah Neckernuß, Ann-Kathrin Rupp, Antonia Schmid

Herren 3 / A-Klasse

TSG III – TSG Abtsgmünd 1:3 (18:25, 22:25, 26:24, 20:25)
TSG III – TSV Herbrechtingen 3:2 (20:25, 25:23, 20:25, 25:17, 15:12)

Für die dritte Herrenmannschaft reichte es am letzten Spieltag nicht mehr für den Klassenerhalt. In den beiden Endspielen gegen Abtsgmünd und Herbrechtingen machten die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Am Ende musste die gemischte Truppe aus erfahrenen und unerfahrenen Spielern Abtsgmünd den Vortritt lassen.

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