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Herren / Oberliga (Bericht von Swen Schuppler)

TSG - ASV Botnang 0:3 (19:25, 16:25, 20:25)

Zum Saisonauftakt der Oberliga Württemberg gab der ambitionierte ASV Botnang seine Visitenkarte in Eislingen ab. Dabei gab es für den Aufsteiger aus dem Filstal eine deutliche 0:3 - Niederlage. Es standen sich zwei Teams mit unterschiedlichen Zielsetzungen gegenüber. Die Volleyballer aus dem Stuttgarter Stadtbezirk werden sicherlich um die Aufstiegsplätze in die Regionalliga mitmischen, während für die TSG bereits der Abstiegskampf begonnen hat. Am Ende wurde der ASV seiner Favoritenrolle gerecht und entführte drei Punkte aus dem Filstal.

  H1 Botnang

Die TSG legte schnell ihre Nervosität und den Respekt vor dem scheinbar übermächtigen Gegner ab und überzeugte mit einem sicheren Spielaufbau. Besonders im ersten und dritten Abschnitt verlief die Begegnung lange Zeit ausgeglichen. Die Eislinger agierten mit viel Mut im Aufschlag und entkräfteten so den Angriffswirbel ein ums andere mal. Bei der 20-Punktemarke mussten die Filstäler dann aber jeweils Lehrgeld zahlen und die Botnanger davonziehen lassen. Auf Eislinger Seite mehrten sich in dieser Phase die Fehler und der Gastgeber musste der hohen Risikobereitschaft Tribut zollen (19:25, 20:25). Der ASV konnte sich hingegen im Satzendspurt auf seine individuelle Klasse und die Automatismen verlassen.
Im zweiten Durchgang erspielte sich der ASV schnell einen komfortablen Vorsprung. Die TSG konnte zwar zwischenzeitlich auf drei Punkte verkürzen, doch zu überlegen agierten die Botnanger in diesem Abschnitt (16:25). Das sonst so gefürchtete Eislinger Blockspiel kommt eine Spielklasse höher noch nicht wie gewohnt zur Geltung, wodurch einfache Punkte fehlen. Diese Niederlage zum Auftakt stellt jedoch keinen Beinbruch dar, da es durchaus positive Ansätze und attraktive Ballwechsel zu bewundern gab. Um gegen die Topteams zu punkten, muss alles passen und der Gegner gleichzeitig einen mittelprächtigen Tag erwischen. Dass die Gäste keinen Gebrauch von ihren durchaus vorhandenen Wechseloptionen machten, zeigt, wie ernsthaft der ASV seine Pflichtaufgabe nahm.
Bereits am 9. Oktober bietet sich erneut die Gelegenheit sich zu beweisen. Mit dem TSV Dettingen ist der letztjährige Tabellenzweite in der Öschhalle 2 zu Gast. Der TSV ist mit einem knappen 3:1-Heimerfolg gegen Regionalligaabsteiger Eningen in die Saison gestartet.

Für die TSG spielten: Markus Eichert, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Tim Schneider, Swen Schuppler, Viktor Seibert und Thomas Siebel


Damen / Bezirksliga (Bericht von Manfred Gottwald)

TSG – TSV Bartenbach 3:1 (25:21, 15:25, 25:14, 25:20)
TSG – SV Frickenhofen 3:0 (25:14, 25:16, 25:14)

Einen Saisonauftakt nach Maß konnten die TSG-Damen am ersten Spieltag in der heimischen Öschhalle feiern. Im Derby gegen den TSV Bartenbach sah es zunächst aber nicht danach aus. Die Gäste, die in der Vergangenheit noch als Spielgemeinschaft mit Salach angetreten waren, präsentierten sich gewohnt abwehrstark und verhinderten dadurch einfache Punkte der TSG. Leichte Fehler im Angriff kamen noch hinzu und so geriet die Heimmannschaft schnell in Rückstand. Erst gegen Mitte des Auftaktsatzes hatten sich die Mädels um Libera Daniela Hauptfeld sortiert. Mehr und mehr setzte Eislingen, allen voran die starke Außenangreiferin Marie Hansl, Akzente und gewann den ersten Satz mit 25:21. Wer gedacht hatte, dass sich die Gastgeberinnen nun stabilisiert hatten, wurde schnell eines Besseren belehrt. Viele leichte Fehler, aber auch gute gegnerische Aktionen führten dazu, dass die TSG wiederum ins Hintertreffen geriet. Die Bartenbacher Zuspielerin nutzte dabei ein ums andere Mal die Lücken in der TSG-Abwehr. Verdient holte sich der TSV den zweiten Durchgang mit 25:15. Mittlerweile ist das Eislinger Bezirksligateam jedoch so gefestigt, dass auch ein klarer Satzverlust keinen Bruch im Spiel erzeugt. Vielmehr legten die Gastgeberinnen einen furiosen dritten Spielabschnitt hin. Durch starke Blockaktionen und viele gute Angriffe zogen sie dem Gegner schnell den Zahn und gewannen deutlich mit 25:14. Auch in der Folgezeit blieb die TSG überlegen, musste jedoch bis zum Schluss gegen einen hartnäckigen Gegner kämpfen, ehe der Satzgewinn mit 25:20 feststand.

 D1 SaBa

Der SV Frickenhofen beeindruckte vor der zweiten Partie des Tages mit spektakulären Schmetterschlägen beim Einschlagen. Mit dem Anpfiff änderte sich das Bild jedoch schlagartig. Die TSG erzeugte mit dem Aufschlag großen Druck auf den Gegner, der kaum zu einem geordneten Angriffsspiel kam. Zudem leistete sich der SV zahlreiche Aufschlagfehler. Auf der anderen Seite sprühte Nicola Werdon vor Spielfreude und setzte ihre Angreiferinnen glänzend in Szene. Diese dankten es ihr mit erfolgreichen Schmetterschlägen. Mit 25:14 holte sich Eislingen den ersten Durchgang deutlich. Die Gastgeberinnen rechneten nun mit einem wütenden Aufbäumen der Frickenhofenerinnen. Diese machten allerdings weiterhin unerwartet viele Aufschlagfehler, was sichtlich am Selbstvertrauen nagte. Die TSG wiederum hielt ihr Niveau in Angriff und Block und gewann erneut souverän mit 25:16. Auch im dritten Spielabschnitt ließ die Heimmannschaft nicht nach und so konnten die Zuschauer eine einseitige Partie verfolgen, die durch ein 25:14 ihr schnelles Ende fand. Auch wenn Frickenhofen sicherlich weit von der Bestform entfernt war, so ist es doch ein deutliches Ausrufezeichen, dass die TSG mit dem souveränen Sieg gegen den letztjährigen Tabellenvierten gesetzt hat.

Für die TSG spielten: Karolin Eckert, Marie Hansl, Daniela Hauptfeld, Carina Illi, Nadine Klebon, Franziska Pallasch, Nadine Siebel, Danijela Vetter, Nicola Werdon


Herren 2 / Bezirksliga (Bericht von Julian Roos)

TSG II – TG Biberach 3:0 (26:24, 25:17, 25:22)
TSG II – VfB Ulm II 3:0 (25:18, 25:22, 25:16)

Mit zwei 3:0 Siegen am ersten Spieltag der Saison 2016/17 in der Bezirksliga Süd feierte die zweite Herrenmannschaft der TSG einen Auftakt nach Maß. Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung und mit großen personellen Sorgen musste die TSG 2 mit nur sieben Akteuren gegen den Aufsteiger aus Biberach und den Landesligaabsteiger aus Ulm antreten. Erfreulicherweise zeigten die Filstäler aber wieder einmal, dass es eben auf die Qualität und nicht auf die Quantität ankommt.

  H2 vfbulm

Im ersten Spiel der Saison durften es die sieben Eislinger mit fast der doppelten Anzahl an Biberachern aufnehmen. Die Gäste fanden schnell ins Spiel und die TSG offenbarte, wie es auch nach wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten kaum anders zu erwarten war, einige Abstimmungsschwierigkeiten. Einfache Fehler und der Mangel an konsequenten Angriffsaktionen ermöglichte es den Gästen, ohne größeren Aufwand beim Stand von 12:19 sich auf sieben Punkte abzusetzen. In dieser satzentscheidenden Phase zahlte sich nun zum ersten Mal an diesem Tag aus, dass mit Marius Hetmank ein Spieler mit Oberligaerfahrung für die Mannschaft gewonnen werden konnte. Durch seine Aufschlagsserie, gepaart mit einem deutlich belebteren Eislinger Spiel, war die TSG beim Stand von 17:19 plötzlich wieder im Geschäft. In einer hart umkämpften Schlussphase konnten sich die Filstäler dann schlussendlich den ersten Satz doch noch mit 26:24 sichern. Dieser Satzgewinn schien die Eislinger Truppe nun deutlich zu beflügeln. Der zweite Satz ging durch einen deutlich geordneteren Spielaufbau und zum Teil sehenswerten Angriffsaktionen deutlich mit 25:17 an die Gastgeber. Zwar fanden die Biberacher im dritten Spielabschnitt nach einem frühen Rückstand wieder besser ins Spiel und machten den Satz beim Stand von 20:20 noch einmal spannend. Jedoch zeigte die inzwischen erfahrene Mannschaft um Kapitän Steffen Schmid, dass sie nicht gewillt war, auch nur einen Satz mehr als nötig zu spielen. Mit einer tollen Mannschaftsleistung sicherte sich die TSG mit 25:22 die ersten drei Punkte der Saison.
Dass diese drei Punkte im zweiten Spiel gegen den Absteiger aus Ulm auf sechs ausgebaut werden können, damit hatte wohl niemand wirklich gerechnet. Mit einem fulminanten Start begrüßte man die Gäste aus Ulm in der Öschhalle und enteilte diesem Mitte des Satzes Punkt für Punkt, um am Ende ein relativ deutliches 25:18 auf der Anzeigetafel stehen zu haben. Für die personell sehr geschwächte TSG 2 war in diesem Satz der beeindruckende Wiedereinstieg von Marcel Werdon auf der Diagonalposition äußerst erfreulich. Es bleibt zu hoffen, dass er trotz seiner ausgeprägten Aktivitäten im Handball den Volleyballern der TSG noch das ein und andere Mal zur Verfügung steht. Auch den zweiten Spielabschnitt entschied die TSG, trotz einer kleinen Schwächephase Mitte des Satzes, mit 25:22 und den dritten Satz dann wieder souverän nach insgesamt nur 58 Minuten Spielzeit mit 25:16 für sich.
Somit steht für die TSG 2 nach dem ersten Spieltag mit 6:0 Punkten und Sätzen der wohl beste Saisonstart seit langem zu Buche. In zwei Wochen können die Filstäler dann bei der neu gegründeten Spielgemeinschaft Langenargen/Kressbronn zeigen, dass es sich bei der beeindruckenden Frühform nicht nur um ein Strohfeuer gehandelt hat.

Für die TSG spielten: Philipp Doll, Marius Hetmank, Jens Kreißig, Julian Roos, Steffen Schmid, Marcel Werdon und Dimitri Wilhelm


Herren 3 / B-Klasse

TSG Giengen – TSG III 1:3 (25:18, 20:25, 17:25, 24:26)

Zum Start in die neue Saison musste die dritte  Herrenmannschaft bei der neu gegründeten Mannschaft der TSG Giengen antreten. Da die Saisonvorbereitung, vor allem nach den Ferien, sehr schwierig war, wusste keiner so genau wo man steht. Hinzu kamen noch etliche Absagen, so dass man ohne nominellen Zuspieler auskommen musste. Diese Widrigkeiten machten sich vor allem ab Mitte des ersten Satzes bemerkbar, als es der TSG Giengen gelang von 12:12 auf 19:12 davonzuziehen und auf Seiten der Eislinger viel zu viel Hektik im Spiel war. Ab dem zweiten Satz lief das Spiel auf Seite der Gäste deutlich ruhiger, was vor allem an einer besseren Annahme und mehr Druck in den eigenen Aufschlägen und Angriffsaktionen lag. Somit konnten die Sätze 2 und 3 ungefährdet gewonnen werden. Der vierte Satz  begann ausgeglichen, gegen Mitte des Satzes gelang es der TSG Eislingen sich auf 5 Punkte abzusetzen. Beim Stand von 20:15 kam leider wieder Hektik ins Spiel, so dass es nochmal eng wurde und die Eislinger bei Stand 23:24 sogar einen Satzball abwehren mussten. Dies gelang und der Satz wurde mit 26:24 gewonnen. Somit steht direkt im ersten Spiel der erste Sieg auf der Habenseite. Alles in allem war dies eine starke Leistung der jungen Mannschaft! Es zeigte sich aber auch, dass es gerade in einer Mannschaft mit vielen jungen Spielern wichtig ist einen Coach zu haben. Diese Rolle füllte Stefan Probst sehr gut aus.  

Es spielten: Markus Bullan, Silas Heer, Felix Kerlein, Frederik Probst, Max Rosenauer und Timo Wolff, Coach: Stefan Probst

 

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