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Herren Oberliga


TSG – TSV Dettingen 1:3 (19:25, 28:26, 22:25, 31:33)


Nach dem durchwachsenen Saisonauftakt zeigten sich die Eislinger Oberligavolleyballer in ihrer zweiten Partie gefestigter. Leider wurde die deutliche Leistungssteigerung nicht belohnt. Gegen den ambitionierten TSV Dettingen setzte es nach knapp zwei Stunden Spielzeit und hartem Kampf eine äußerst unglückliche 1:3 - Niederlage. Dem Spielverlauf nach hätte die TSG durchaus auch als Sieger vom Feld gehen können. Allerdings haben die Dettinger in den heißen Satzendphasen stets den kühleren Kopf bewahrt. So müssen die Eislinger weiterhin auf die ersten Tabellenpunkte warten.


Im ersten Durchgang agierte die TSG viel zu behäbig und überließ den Gästen die Initiative. Die Dettinger hingegen fanden mit platzierten Angriffen meistens die Lücken in der Eislinger Feldabwehr. Folgerichtig zog der TSV nach einer halbwegs ausgeglichenen Anfangsphase schnell auf 10:17 davon. Von Gegenwehr war zu diesem Zeitpunkt wenig zu spüren. Im weiteren Satzverlauf konnte die Gastgeber lediglich Ergebniskosmetik betreiben (19:25).

 

Herren1 Dettingen2


Der TSV startete mit einer veränderten Aufstellung in den zweiten Abschnitt und auch die Eislinger brachten auf der Mittelblockerposition mit Viktor Seibert einen frischen Akteur. Dieser setzte gleich mit einer Aufschlagserie ein Ausrufezeichen und offenbarte bei den Gästen die oder andere Annahmeschwäche. Mit dem Bewusstsein, dass auch die Dettinger an diesem Tag verwundbar waren, veränderte sich der weitere Spielverlauf. Die TSG witterte nun ihre Chance und war fortan nicht wiederzuerkennen. Mit einem komfortablen 3-4 Punktevorsprung hielten die Eislinger den TSV lange auf Distanz. Zum Satzende hin stabilisierte sich das Spiel der Gäste und die TSG musste um den ersten Satzgewinn dieser Saison bangen. Erst in der Verlängerung und nach einem abgewehrten Satzball konnte die TSG zum 1:1 egalisieren.


Einen ähnlichen Verlauf nahm der dritte Durchgang, allerdings mit dem besseren Ende für den TSV. Die Filstäler setzten den Annahmeriegel der Gäste zunächst wieder stark unter Druck und packten auch im Block kräftig zu. Aber auch in diesem Abschnitt brachte es die TSG nicht fertig, die Konzentration aufrecht zu erhalten. Punkt um Punkt kämpften sich die Dettinger heran und waren beim 22:20 wieder in Schlagdistanz. Der TSV nutzte mit einer weiteren Aufschlagserie die sich nun bietende Gelegenheit zum 22:25 Satzgewinn.


Mit aller Macht stemmte sich die Heimmannschaft in den nächsten Minuten gegen die drohende Niederlage. Nach einer ausgeglichenen ersten Satzhälfte profitierten die Eislinger von Unachtsamkeiten der Dettinger und konnten zwischenzeitlich auf 21:17 enteilen. Der Tiebreak schien in Reichweite. In dieser Phase stand der Eislinger Block stets richtig und die Gegenangriffe wurden konsequent zu Ende gespielt. Doch auch in diesem Durchgang ließen sich die ebenfalls kampfstarken Dettinger nicht abhängen. Gekonnt nutzten sie in der Folge jeden Fehler der TSG gnadenlos aus und waren beim 23:23 nur noch zwei Punkte vom Matchgewinn entfernt. Nach weiteren dramatischen Minuten segelte erst beim Stande von 31:32 ein Angriff der Eislinger knapp ins Aus und ließ den TSV jubeln, der sich mit einem blauen Auge ins Ziel rettete und lange Gesichter auf Seiten der TSG hinterließ. Trotzdem lässt sich auf der gezeigten Leistung aufbauen, auch wenn die Anzeigetafel noch nicht die gewünschten Resultate aufweist.


Für die TSG spielten: Markus Eichert, Timo Eisenmann, Rene Huck, Alexander Illi, Leonid Jurow, Tim Schneider, Swen Schuppler, Viktor Seibert und Thomas Siebel

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