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Damen / Bezirksliga (Bericht von Manfred Gottwald)

Ein Spitzenspiel auf hohem Niveau sahen die zahlreichen Zuschauer in der heimischen Öschhalle beim Derby der TSG-Damen gegen den SC Weiler

TSG - SV Fellbach 3:0 (25:20, 25:23, 25:14)
TSG - SC Weiler 2:3 (25:10, 19:25, 20:25, 29:27, 12:15)

Zunächst stand jedoch das Rückspiel gegen den SV Fellbach auf dem Programm. Die Remstälerinnen zeigten sich deutlich verbessert gegenüber dem Hinrundenspiel. Gästetrainer Werner Hofmann hatte sein Team vor allem im Aufschlag und in der Annahme gut eingestellt. Entsprechend umkämpft war der erste Satz. Die TSG hielt durch starke Angriffe dagegen. Hierbei konnte sich insbesondere Jugendspielerin Melissa Finteis auszeichnen, die erstmals in dieser Saison eingesetzt werden konnte. Auf Basis einer guten Annahme um die überzeugende Libera Nadine Götz steuerten alle Angreiferinnen Punkte zum 25:20-Satzerfolg bei. Fellbach wurde in der Folgezeit noch etwas stärker und profitierte dabei von zahlreichen Aufschlagfehlern der Heimmannschaft. Mittelblockerin Sarah Neckernuß bewies in der engen Schlussphase des Durchgangs ein gutes Auge und brachte mehrere Angriffe in den Lücken der gegnerischen Abwehr unter. Knapp aber nicht unverdient holte sich die TSG den zweiten Durchgang mit 25:23. Damit war der Widerstand der Fellbacher Damen gebrochen. Zuspielerin Nicola Werdon überzeugte durch eine variable und intelligente Ballverteilung. Vor allem Franziska Pallasch und Antonia Schmid nutzten dies zu direkten Angriffspunkten. Mit 25:14 ging der dritte Spielabschnitt an die TSG.

D1 Fellbach klein

Alles war nun angerichtet für ein spannendes Derby und die Eislingerinnen starten furios in die Partie. In einem nahezu perfekten Satz klappte einfach alles. Karolin Eckert steigerte sich im Block gegenüber dem ersten Spiel deutlich und Libera Daniela Hauptfeld wartete bei ihrem Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause mit einer ganz starken Leistung auf. Beim 25:10 hatte der Sportclub nicht den Hauch einer Chance. Wie in der ersten Begegnung ließ nun jedoch wieder die Aufschlagqualität deutlich nach. Weiler steigerte sich dagegen vor allem in der Abwehr enorm. Die TSG konnte kaum einen Ball im gegnerischen Feld unterbringen. Zudem zeigte SC-Mittelblockerin Linde Stieper, warum sie zu den Besten auf ihrer Position in der Bezirksliga zählt. Mit einer nahezu hundertprozentigen Angriffsquote brachte sie den TSG-Block zur Verzweiflung. Weiler glich durch ein 25:19 verdient aus. Im dritten Spielabschnitt hatte zu Beginn wieder die TSG die Nase vorn. Eine Aufschlagserie von Miriam Dürr brachte ihr Team dann allerdings in Front. Eislingen konnte den Rückstand nicht mehr aufholen und musste einen erneuten Satzverlust hinnehmen (20:25). Im vierten Durchgang sprach alles für den SC Weiler. Mit einer Sechspunkteführung im Rücken schien das Spiel für Weiler bereits entschieden. Angetrieben von einem fantastischen Publikum kämpfte sich die Heimmannschaft zurück in die Partie. Geburtstagskind Danijela Vetter und Libera Daniela Hauptfeld sorgten für einen sicheren Spielaufbau und Melissa Finteis war in dieser Phase des Spiels vom Gegner nicht zu stoppen. Mit 29:27 erzwang die TSG den Tiebreak. Dort blieb das Team von Kapitänin Karolin Eckert zunächst Spiel bestimmend. Beim Stande von 8:6 für die TSG wurden ein letztes Mal die Seiten gewechselt. Weiler vernagelte in der Folgezeit das eigene Feld und ließ keine einfachen Punkte mehr zu. Dies war der entscheidende Faktor, um gegen nun konditionell nachlassende Eislingerinnen die Wende herbeizuführen. Der SC drehte das Spiel und gewann letztlich verdient mit 15:12. Gewinner waren neben den Weiler Damen die Zuschauer, die ein höchst attraktives und spannendes Spitzenspiel zu sehen bekamen. Die TSG kann sich zumindest damit trösten, dem Tabellenführer den ersten Punktverlust der Saison beigefügt und dabei trotz der Niederlage mehr Punkte erzielt zu haben.

Für die TSG spielten: Karolin Eckert, Melissa Finteis, Nadine Götz, Daniela Hauptfeld, Sarah Neckernuß, Franziska Pallasch, Antonia Schmid, Danijela Vetter, Nicola Werdon

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