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Am 5. und 6. Mai wurden in Saarbrücken die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U18 ausgetragen. Die TSG Eislingen konnte sich an diesem Wochenende beim Ausrichter TV Holz glänzend präsentieren und landete bei ihrer ersten Teilnahme einen Achtungserfolg.

Die Mädels der TSG, die zu Beginn der Saison mit Spielerinnen aus Ulm und Laupheim kräftig verstärkt wurden, mussten in der Auftaktbegegnung gegen die Hamburger Vertretung ran. Mit einem souveränen Sieg wurde die erste Nervosität beiseite gelegt und die Filstälerinnen konnten sich auf ihre nächste Vorrundenpartie gegen den späteren Deutschen Meister Dresdner SC freuen.

Die Dresdnerinnen gingen voll motiviert zu Werke und ließen den Eislinger Mädels im ersten Satz keine Chance. Dazu war die Block – Abwehrarbeit des DSC zu stark und der Angriff konnte nicht wie gewohnt punkten. Im zweiten Satz wurde der wohl längste Ballwechsel des Turniers von der TSG gewonnen. Mit diesem Motivationsschub konnte der Satz ausgeglichener gestaltet werden, auch weil die Außenangreiferinnen Melissa Finteis und Iane Henke immer besser mit der schwierigen Situation zurechtkamen. Eine zwischenzeitliche Führung zur Mitte des Satzes wurde wieder abgegeben und Dresden konnte am Ende seiner Favoritenrolle gerecht werden. Dennoch wurde dieses Spiel von allen Beteiligten hoch gelobt und es wurde Volleyball auf höchstem Niveau gezeigt.

Im dritten Spiel gegen Raspo Lathen konnte dieses Niveau leider nicht gehalten werden. Die Eislingerinnen agierten ungewohnt unsicher und schenkten den ersten Satz her. Zu Beginn des zweiten Satzes musste Antonia Schmid verletzungsbedingt die Diagonalposition verlassen. In der aufkommenden hektischen Phase kam es durch die Einwechslung von Franziska Späth zum Wendepunkt in der Partie. Mit schneller Handlungsfähigkeit in der Abwehr und durch Unkonzentriertheiten beim Gegner konnte sie und die Mannschaft das Momentum an sich ziehen und der Knoten war geplatzt. Ein sicheres Spiel über die gewohnt gute Annahme ermöglichte den Gewinn des zweiten Satzes und des Tiebreaks.

Im letzten Spiel des ersten Turniertages musste nun gegen Lohhof der Einzug ins Viertelfinale klar gemacht werden. Mit einem fulminanten Spiel konnte dies auch erreicht werden. Hier gab es kein Vorbeikommen am Eislinger Block. Besonders Marie Hänle stellte die bayrischen Spielerinnen vor nicht lösbare Aufgaben. Die Aufschläge und Angriffe setzten Lohhof so stark unter Druck, dass keine allzu große Gegenwehr möglich war. Damit war das Viertelfinale gegen Potsdam gesichert.

Leider verlief der Sonntagmorgen nicht annähernd wie erhofft. Die Eislinger fanden zu keinem Zeitpunkt zu ihrer Souveränität vom Vortag zurück. Der erste Satz ging mit 25:22 dennoch nur knapp an Potsdam. Im zweiten Durchgang kam auch noch Pech hinzu. Nach einem verpassten Satzball sorgten ein Netzroller sowie ein Servicewinner dafür, dass der Traum vom Halbfinale zerplatzte. Damit verlor die TSG das Spiel gegen den späteren Finalisten. Ein weiterer Rückschlag war die Verletzung von Melissa Finteis, die für die nächste Partie gegen Bad Soden nicht mehr zur Verfügung stand.

U18 DM2 Klein

In diesem Spiel wurde der kleine Kader zum Verhängnis. Zwar führte die TSG immer bis zur Mitte der Sätze, aber es fehlten die Motivation und die letzte Konsequenz, um das Ruder noch einmal herumzureißen. Die Pechsträhne war noch nicht zu Ende, denn Antonia Schmid knickte bei den letzten Punkten des Satzes um und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

In ihrer letzten Begegnung trafen die Eislingerinnen mit dem MTV Stuttgart auf einen altbekannten Gegner. Um in Württemberg wieder die Nummer eins zu werden, wurden noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert. Auch Kapitänin Melissa Finteis biss auf die Zähne und konnte ihr Team noch einmal motivieren. Mit Franka Spachmann auf der Diagonalposition war wieder das Erfolgsteam der Württembergischen Meisterschaften am Werk. Gewohnt präzise konnte Hannah Kohn ihre Angreiferinnen perfekt in Szene setzen. Zusätzlich verstärkt durch die Libera Sarah Schäfers konnte der MTV in zwei knappen Sätzen niedergerungen werden und somit ein versöhnlicher Abschluss bei den Deutschen Meisterschaften erreicht werden.

U18 DM3 Klein

Positiv zu bemerken ist, dass im Spiel um Platz 7 nur Spielerinnen des Jahrgangs 2002 oder jünger gespielt haben. Somit könnte sich die gleiche Truppe nächstes Jahr wieder bewähren. Die Stimmung und der Zusammenhalt der Mädels waren überragend und der Trainer hatte eine große Freude dieses Team zu coachen. Die TSG Eislingen kann mit dem Debüt auf Bundesebene hoch zufrieden sein und hat eine gute Visitenkarte hinterlassen. Mit ein wenig Glück wäre ein noch besseres Endresultat möglich gewesen.

Für die TSG im Einsatz: Melissa Finteis, Marie Hänle, Iane Henke, Hannah Kohn, Anna Musa, Maxine Reichert, Sarah Schäfers, Franziska Späth, Antonia Schmid, Franka Spachmann und Trainer Thomas Siebel

U18 DM1 Klein


Gruppenspiele
TSG Eislingen – VG WiWa Hamburg 2:0 (25:16, 25:21)
TSG Eislingen – Dresdner SC 0:2 (14:25, 19:25)
TSG Eislingen – SV Raspo Lathen 2:1 (18:25, 25:14, 15:6)


Kreuzspiel um den Einzug ins Viertelfinale
TSG Eislingen – SV Lohhof 2:0 (25:10, 25:13)


Viertelfinale
TSG Eislingen – SC Potsdam 0:2 (22:25, 24:26)


Platzierungsspiele
TSG Eislingen – TG Bad Soden 0:2 (22:25, 21:25)
TSG Eislingen – Allianz MTV Stuttgart 2:0 (25:21, 28:26)


Platzierungen

1. Dresdner SC
2. SC Potsdam
3. VoR Paderborn
3. VT Berlin
5. SCU Emlichheim
6. TG Bad Soden
7. TSG Eislingen
8. Allianz MTV Stuttgart
9. SV Lohhof
10. SV Raspo Lathen
11. RC Borken-Hoxfeld
12. Schweriner SC
13. SWE Volley Team
14. TV Planegg-Krailling
15. VG WiWa Hamburg
16. TV Holz





Termine

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