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Die U18-Juniorinnen der TSG konnten sich zum zweiten Mal in Folge für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren, die dieses Jahr in Potsdam stattfanden. Nach dem guten siebten Platz 2018 hat sich Eislingen das hohe Ziel gesteckt, dieses Ergebnis zu toppen. Die Voraussetzungen dafür standen gut.

Der erste Vorrunden-Gegner hieß FTSV Straubing aus dem Regionalbereich Südost. Im ersten Satz agierten die Eislinger Mädels noch sehr nervös und produzierten sehr viele Aufschlagfehler. Es zeichnete sich ein knapper Satz ab, den die TSG am Ende doch noch sicher gewinnen konnte. Im zweiten Durchgang war der Eislinger Aufschlagdruck dann zu hoch, so dass die gefürchtete Angriffsmaschinerie fast ohne Fehler ins Laufen kam. In der zweiten Begegnung gegen den Meister des Regionalbereichs Nordwest zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Zwei deutlich gewonnene Sätze gegen den VC Minden waren die Folge. Die stabile Annahme um Kapitänin Melissa Finteis, Libera Sarah Schaefers und Iane Henke war bis zum Finale die Grundlage für diesen Erfolg. Im letzten Vorrundenspiel ging Eislingen leider zu nachlässig an die Geschichte heran. Mit dem vorzeitigen Gruppensieg und dem Erreichen des Viertelfinales, wurde gegen Ende des zweiten Satz ein deutlicher Vorsprung verspielt und somit musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Dort besannen sich die Filstälerinnen wieder auf ihre Qualitäten und gewannen die Vorrunde souverän ohne Punktverlust. Erfreulich war, dass bis dahin der komplette Kader eingesetzt wurde und die Block- und Abwehrarbeit hervorragend gearbeitet hat. Zuspielerin Hannah Kohn konnte alle ihr zur Verfügung stehenden Angreiferinnen in Szene setzen. Wie stark diese Vorrunde besetzt war, wurde erst nach Abschluss des Turniers deutlich. Mit den Plätzen 2, 3, 5 und 9 fanden sich alle Teams unter den ersten Zehn der Abschlusstabelle wieder. Nach einem deutlichen Sieg im Viertelfinale gegen Rathen ging es im Halbfinale erneut gegen Straubing. Nach einem überragenden ersten Satz folgte erneut ein kleiner Einbruch in der Aufschlagqualität und Straubing konnte sich knapp, aber verdient, den zweiten Satz sichern. Im Tiebreak kamen wieder die alten Stärken zum Vorschein und unter großen Jubel wurde der Finaleinzug unter Dach und Fach gebracht. Dort trafen die TSG-Mädels mit dem Dresdner SC auf den letztjährigen Sieger. Zum ersten Mal ging die TSG Eislingen als Außenseiter in ein Spiel. Der Endspielgegner war ebenso gespickt mit National- und Stützpunktspielerinnen, allerdings etwas homogener besetzt. Im Finale bildete die Eislinger Annahme leider nicht mehr die gewohnt starke Basis, um gegen einen solch starken Gegner zu bestehen. Unter dem enormen Aufschlagdruck der Spielerinnen aus der Hauptstadt Sachsens schwand die Variabilität im Angriff und der DSC konnte vermehrt einfache Punkte erzielen. Trotz kleinerer Punkteserien ging dieser erste Finalsatz deutlich verloren (25:18). Im zweiten Abschnitt zeichnete sich bis zum 17:12 ein ähnliches Bild ab. Die TSG setzte aber fortan mit einer Aufschlagserie von Hannah Kohn zur Aufholjagd an. Mit dem neu geschöpften Mut kämpfte sich Eislingen Punkt für Punkt heran und belohnte sich am Ende mit dem Satzausgleich (26:24). Im Entscheidungssatz ließen die Mädels aus Dresden allerdings nichts mehr anbrennen und gewannen mit 15:9 vor einer tollen Kulisse in der Potsdamer MBS Arena. Die Enttäuschung über das verlorene Finale wich schnell der Freude über den Titel des Vizemeisters. Erfreulich war zudem die verdiente Auszeichnung von Marie Hänle zur besten Diagonalspielerin der Deutschen Meisterschaft.

Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben die vielen Trainer aus den Heimatvereinen und Kadermannschaften (Bund und Land), sowie die Stützpunkttrainer. Sie haben es in jahrelanger Arbeit geschafft, enorm gute Spielerinnen zu entwickeln, die sich unter dem Mantel der TSG Eislingen zusammengefunden haben. Ein weiterer Dank geht an die Eltern für Ihre Unterstützung und Vertrauen. Doch der allergrößte Dank gilt den Spielerinnen, die nicht nur spielerisch auf höchstem Niveau agieren, sondern auch menschlich. Es ist eine wahre Freude diese jungen Persönlichkeiten in ihrer grandiosen Entwicklung mit zu begleiten.

Für die TSG spielten: Melissa Finteis, Louisa Gasenzer, Marie Hänle, Iane Henke, Hanna Kohn, Anna Musa, Sarah Schaefers, Franka Spachmann, Franziska Späth und Sina Toroslu

Trainer: Thomas Siebel, Co-Trainerin: Antonia Schmid, Betreuer: Freddy Probst und Timo Wolff

Endplatzierungen

1. Dresdner SC
2. TSG Eislingen
3. FTSV Straubing
3. SC Potsdam
5. 1. VC Minden
6. RPB Berlin
7. VC Wiesbaden
8. SV Raspo Lathen
9. SV Lohhof
10. MTV Stuttgart
11. SWE VolleyTeam
12. VoR Paderborn
13. VG WiWa Hamburg
14. SV Union Lohne
15. TV Lebach
16. VC Bitterfeld-Wolfen

Termine

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