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Vergangenes Wochenende, endete die Europameisterschaft der Kadetten und Junioren im Fechten. Zwei Wochen voller spannender Gefechte, schmerzhafter Niederlagen aber auch super Erfolgen gingen zu Ende. Insgesamt konnten die deutschen Athleten in diesen zwei Wochen 6 Medaillen gewinnen. Einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze. Frederic Kindler scheiterte haarscharf mit nur zwei Treffern an einer Medaille im Einzelwettbewerb, konnte sich jedoch mit der Mannschaft die Bronze Medaille sichern.

Am ersten Tag der Kadetten, 02.03.18, ging Antonio Heathcock von der Tsg Eislingen an den Start. Dieser konnte in seiner Runde drei Siege einfahren und qualifizierte sich als 29. für die nächste Runde. Dort traf er auf den Daniel Yeremenko (UKR) und musste sich diesem leider knapp mit 13:15 beugen und landete somit auf Platz 36. Drei Tage später erreichte er mit der deutschen Mannschaft Platz 8.

Frederic Em bearbeitet

Die Damen gingen sonntags am 4. März an den Start. Gleich zwei der vier Starterinnen stellte die Tsg Eislingen. Leider lief es für Shannen Kuhn und Clara Mäschke nicht ganz so gut in der Vorrunde. Beide konnten nur zwei Gefechte für sich entscheiden, schafften jedoch trotzdem beide den Sprung in die nächste Runde. Dort unterlag Shannen Kuhn dann der Russin Alina Klyuchnikova und Clara Mäschke verlor gegen Felicia Iacob (ROU) und belegten somit Platz 40 und 41. Zwei Tage später gingen die Beiden ebenfalls mit der Deutschen Mannschaft an den Start und konnten wie auch die Herren den 8. Platz erreichen.

Am 7.März starte dann die Europameisterschaft der Junioren mit Frederic Kindler von der Tsg Eislingen. Dieser startete wesentlich besser in den Wettkampf und konnte sich mit fünf Siegen in der Vorrunde und nur einer Niederlage weit nach vorne ins Starterfeld katapultieren. Auf Platz 13 gesetzt hatte er als erstes ein Freilos und rutschte automatisch in die Runde der letzten 32 vor. Dort traf er auf Raffaele Minischetti (ITA), welchen Frederic Kindler ohne große Problem 15:11 besiegte. Seinem nächsten Gegner Ivan Mandov (BUL) ließ er ebenfalls keine Chance und schickte ihn mit einem starken 15:8 Sieg von der Bahn. Um ins Halbfinale einzuziehen und sich eine Medaille zu sichern, musste er nun gegen den Franzosen Maxime Pianfetti antreten. Es war ein spannendes Gefecht bis zum Schluss, denn keiner von Beiden schenkte dem Anderen auch nur einen Treffer. Frederic Kindler musste nach einer heiklen Entscheidung des Kampfrichters leider nachgeben und verlor 13:15, gegen den späteren Gesamtsieger, das Gefecht zum Einzug ins Halbfinale. Trotz allem erreichte Frederic Kindler Platz 6, was keinesfalls achtlos bleiben darf.

Drei Tage später sollte diese Trauer jedoch von dem Gewinn der Bronzemedaille im Teamwettbewerb vertrieben sein. Frederic Kindler ging mit Raoul Bonah, Luis Haag und Sebastian Blatz an den Start. Die Deutsche Mannschaft schlug als erstes Georgien und die Ukraine jeweils 45:39, unterlagen jedoch danach den späteren zweitplatzierten Russen. Im Gefecht um die Bronze Medaille konnten sie sich gegen Weißrussland durchsetzen und hatten endlich einen Grund zum Feiern. Herzlichen Glückwunsch an das deutsche Säbelteam und die restlichen Fechter aus Deutschland. Hoffentlich verläuft es bei der kommenden Weltmeisterschaft in Italien noch besser, sodass es diesmal auch zu einer Medaille im Einzelwettbewerb reicht.

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