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Herren / Landesliga

SG Untersteinbach/Öhringen - TSG 2:3 (17:25, 13:25, 25:22, 25:21, 9:15)

Einen langen Volleyballabend erlebten alle Beteiligten am vorletzten Spieltag in Öhringen. Erst kurz vor 23h und nach fünf Sätzen stand der Sieger in einer unterhaltsamen Begegnung fest. Vor der Partie gegen das Tabellenschlusslicht trudelten die Ergebnisse der Konkurrenz ein. Nur ein Erfolg würde den direkten Klassenerhalt bedeuten und somit Endspiele am letzten Spieltag vermeiden. Die Spielgemeinschaft Untersteinbach/Öhringen hatte bereits fünf lange Sätze gegen Esslingen absolviert und ließ zunächst die notwendige Konsequenz in den Aktionen vermissen. Das Eislinger Kollektiv steigerte sich nach einem soliden Beginn stetig und dominierte die Partie in den ersten beiden Sätzen nach Belieben (25:17, 25:13). Die Anfangsphase des dritten Durchgangs gehörte noch der TSG, doch die Gastgeber legten ihre Anfangslethargie zunehmend ab und hielten im weiteren Spielverlauf voll dagegen. Sichtlich überrascht von der plötzlichen Gegenwehr der Heimmannschaft entwickelten die Eislinger eine zunehmende Unsicherheit und die fest eingeplanten Punkte gerieten in Gefahr. Der Spielverlauf ähnelte der Begegnung aus dem Hinspiel. Dort konnten die Filstäler im vierten Satz den Kopf noch aus der Schlinge ziehen und die volle Punktzahl einfahren. In Öhringen hingegen gehörten die Sätze drei und vier den Gastgebern, die sich somit verdient in den Tiebreak retteten (25:22, 25:21). Im Entscheidungssatz schlug nach anfänglichem Abtasten das Pendel für die Eislinger aus, die nun wieder hochkonzentriert zu Werke gingen und Siegeswillen ausstrahlten. Beim Stand von 8:5 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Die Gäste bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und ließen in der zweiten Satzhälfte nichts mehr anbrennen (15:9). Durch diesen Erfolg können die Eislinger entspannt auf den letzten Heimspieltag gegen Hausen und MADS Ostalb am 10. März blicken. Nach einem verkorksten Saisonstart steht die TSG aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und hat sogar noch die Chance sich aus eigener Kraft auf den zweiten Platz hinter Meister Fellbach 3 zu hieven.

Für die TSG spielten: Eichert, Fleischer, Huck, Illi, Jurow, Rosenauer, Schuppler, Siebel, Wilhelm


Damen / Bezirksliga (Bericht von Manfred Gottwald)

SC Weiler/Fils - TSG 1:3 (16:25, 20:25, 25:14, 21:25)

Die Volleyballerinnen der TSG Eislingen konnten das Derby gegen Tabellenführer SC Weiler von Beginn an dominieren. Das Team um Spielführerin Karolin Eckert hatte sich vorgenommen, den starken Mittelangriff der Heimmannschaft durch konsequentes Blockspiel in den Griff zu bekommen. Dies gelang nach kurzer Schwächephase zu Beginn des ersten Satzes zunehmend besser. Insbesondere Carina Illi nutzte hierfür ihre große Reichhöhe. Die TSG, die erneut auf fünf Spielerinnen verzichten musste und ohne Libera antrat, spielte zudem ihre Qualitäten im Aufschlag aus, allen voran Franziska Pallasch. Verdient ging der erste Durchgang mit 25:16 an die TSG. Weiler steigerte sich in der Folgezeit und Eislingen ließ nun die nötige Konsequenz im Angriff vermissen. Der SC nutzte dies zu einer deutlichen Führung bis zur Mitte des Satzes. Dann zogen die Gäste jedoch wieder die Zügel an und holten sich Durchgang zwei mit 25:20. Eine komplette Auszeit nahm sich die TSG im dritten Spielabschnitt. Weiler kam zu viele leichten Punkten und holte sich auch in der Höhe verdient den dritten Satz mit 25:14.

D1 1 Weiler Rueck klein

Die Gäste zeigten im vierten Durchgang dann wieder ein anderes Gesicht. Während die Nervosität beim Tabellenführer kontinuierlich zunahm, wuchs die Zuversicht in die eigene Stärke bei den TSG-Mädels. Sarah Neckernuß brachte ihrem Team mit gefährlichen Angaben in der Schlussphase den entscheidenden Vorsprung und ebnete damit den Weg zum 25:21 Satzgewinn. Eislingen wies an diesem Tag deutlich weniger Schwankungen als der Gegner auf und verdiente sich den Derbysieg, ohne dabei zu glänzen. Grundlage hierfür war der ausgeglichen besetzte Kader, der selbst den Ausfall von fünf Spielerinnen verkraften ließ.

Für die TSG spielten: Karolin Eckert, Melissa Finteis, Carina Illi, Sarah Neckernuß, Franziska Pallasch, Danijela Vetter, Nicola Werdon

Termine

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