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Herren mit knappem Pflichtsieg, Damen festigen Tabellenspitze

Herren / Landesliga

VLW STP Friedrichshafen - TSG 1:3 (17:25, 26:24, 21:25, 26:28)

H1 Saison2018 2019 klein

Die Eislinger Landesligaherren konnten mit einem knappen Erfolg gegen die Nachwuchsvolleyballer des Stützpunktes Friedrichshafen einen Fehlstart in die neue Saison abwenden. Nach den Niederlagen im VLW-Pokal gegen Geisselhardt und am ersten Spieltag gegen Ailingen/Kressbronn stand die ersatzgeschwächte TSG bereits früh in der Saison unter Druck. Im ersten Durchgang wurden die Filstäler ihrer Favoritenrolle gerecht und hielten die talentierten Auswahlspieler sicher auf Distanz. Der weitere Spielverlauf gestaltete sich ausgeglichener und die Stützpunktmannschaft ließ nun immer öfter ihr Potential aufblitzen. Folgerichtig ging der zweite Satz an Friedrichshafen. Auch der Gewinn des dritten Abschnittes sorgte auf Seiten der TSG nicht für die notwendige Sicherheit. Die Jungs vom Bodensee übernahmen erneut das Ruder und wähnten sich beim Stande von 24:19 bereits im Tiebreak. Eislingen kämpfte sich aber Punkt für Punkt heran und profitierte von der nachlassenden Quote des Friedrichshafener Hauptangreifers. Etwas glücklich konnte die TSG zum 24:24 ausgleichen und sich kurze Zeit später in der Satzverlängerung die ersten drei Tabellenpunkte sichern.

Für die TSG spielten: Tobias Fleischer, Alexander Illi, Tim Schneider, Swen Schuppler, Viktor Seibert, Thomas Siebel und Dimitri Wilhelm


Damen / Bezirksliga

SC Göggingen - TSG 1:3 (25:17, 18:25, 23:25, 19:25)

Die Eislinger Mädels mussten am Samstag bereits vor dem Spiel mehrere "Hiobsbotschaften" verkraften. Mit Nicola Werdon fehlte urlaubsbedingt die einzige Zuspielerin und auch auf Hauptangreiferin Melissa Finteis konnte wegen ihres Einsatzes beim Bundesstützpunkt in der 3. Liga nicht zurückgegriffen werden. Zu allem Überfluss kam auch noch eine frühe Abfahrtszeit um 8 Uhr aufgrund der weiten Anreise ins Oberschwäbische. Die TSG jedenfalls verschlief den ersten Durchgang völlig. Hektische Aktionen wechselten sich mit leichten Fehlern ab. Die Heimmannschaft zeigt sich sehr abwehrstark und ließ kaum Angriffspunkte der Gästespielerinnen zu. Sicherlich spielte auch die ungewohnte Aufstellung eine kleine Rolle, dies als Ausrede zu nehmen, wäre jedoch nicht angemessen. Der Gegner spielte gut, die TSG einfach schlecht. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs vermisste man die nötige Konzentration in den Aktionen, dann jedoch platzte plötzlich der Knoten. Angetrieben von der überragenden Franziska Pallasch holte Eislingen nicht nur auf, sondern setzte sich durch eine starke Aufschlagserie von Sarah Neckernuß mit 16:12 in Front. Der Vorsprung wurde in der Folgezeit kontinuierlich bis zum 25:18-Satzgewinn ausgebaut. Göggingen ging sehr zum Ärger des Eislinger Trainers auch im dritten Spielabschnitt sofort in Führung. Nach einer frühen Auszeit zeigte sich die TSG konzentrierter und zog zum 11:6 davon. Dabei zeichnete sich insbesondere der Eislinger Block um Marie Hansl und Sarah Neckernuß als wirksame Waffe. Göggingen konterte prompt und das Spiel wogte nun hin und her. Etwas glücklich behielt Eislingen mit 25:23 die Oberhand. TSG-Coach Gottwald mahnte in der Satzpause an, nicht wie in den Durchgängen zuvor jeweils leichtfertig den Beginn zu verschlafen. Seine Mädels hatten aber offensichtlich nicht richtig zugehört und gerieten mit 0:6 bzw. 5:11 in Rückstand, bewiesen dann aber Moral und Stärke. Bereits zum 12:12 war der Spielstand egalisiert. Lena Hanselmann brachte anschließend mit starken Aufschlägen ihr Team entscheidend in Front. Antonia Schmid, die die fehlende Mannschaftsführerin Nicola Werdon glänzend auf der für sie ungewohnten Zuspielerposition vertrat, traf in dieser Phase die richtigen Entscheidungen und verteilte die Bälle geschickt. Franziska Pallasch setzte beim Stand von 20:19 mit ihren Flatteraufschlägen die SC-Annahme gehörig unter Druck und erzwang dadurch viele Punktballchancen. In der Endphase bewies insbesondere Nadine Siebel Spielintelligenz, indem sie nach vielen gelungenen Angriffsschlägen zwei unerreichbare Lobs ins gegnerische Feld platzierte. Mit 25:19 gewann die TSG den vierten Satz und ist als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Mit der maximalen Punkteausbeute steht man damit weiterhin an der Tabellenspitze. Die Leistung in Göggingen war großen Schwankungen unterworfen. Letztlich überwiegen aber die positiven Erkenntnisse. Das Team hat sich mehrfach nicht durch Rückstände aus dem Konzept bringen lassen ist und ist, trotz eines kleinen Kaders, in der Lage alle Ausfälle adäquat kompensieren zu können. Einen entscheidenden Anteil hieran hatte Routinier Danijela Vetter, die sich in den Dienst der Mannschaft stellte und in dieser Partie als Libera fungierte. Sie brachte in den hektischen Phasen wieder Ruhe ins Spiel und fand die richtigen und motivierenden Worte für ihre Mitspielerinnen. Ihr Debüt in der ersten Damenmannschaft feierte Sina Maunz, die zunächst in der zweiten Damenmannschaft eingesetzt wurde, aber bereits im Laufe der Vorrunde fest ins Bezirksligateam wechseln wird. Mit ihr stößt eine junge und hungrige Spielerin zum Team, die durch ihre Spielfreude und Unbeschwertheit besticht. Als Glücksgriff hat sich Neuzugang Lena Hanselmann erwiesen. Sie ist gleichermaßen stark in Angriff und Feldabwehr. Insgesamt hat die TSG damit eine schlagkräftige und sehr variable Mannschaft.

Für die TSG spielten: Lena Hanselmann, Marie Hansl, Sina Maunz, Sarah Neckernuß, Franziska Pallasch, Antonia Schmid, Nadine Siebel, Danijela Vetter


Herren 2 / Bezirksliga

TG Reichenbach – TSG II 3:1 (26:24, 18:25, 25:21, 25:22)


Herren 3 / B-Klasse

TSV Musberg – TSG III 1:3 (15:25, 26:24, 18:25, 20:25)


Damen 2 / B-Klasse

TSG II - TTV Dettingen/Teck II 0:3 (18:25, 11:25, 15:25)

TSG II - TSV Linsenhofen 3:1 (25:18, 25:22, 15:25, 25:15)

D2 Oktober2018 klein

Riesengroß war die Freude bei den Eislinger Mädels über den ersten Saisonsieg. In der ersten Partie des Tages war Tabellenführer Dettingen/Teck 2 eine Nummer zu groß für das junge Eislinger Team. Dennoch hielt die TSG im ersten Satz toll dagegen und war lange Zeit nahezu ebenbürtig. Mit 18:25 verkaufte man sich sogar noch etwas unter Wert. Im zweiten Durchgang kam plötzlich Hektik auf dem Spielfeld auf. Viel zu harmlos war der TSG-Angriff. Dem druckvollen Angriffsspiel hatte man in dieser Phase kaum etwas entgegen zu setzen. Deutlich und verdient holte sich der TTV den zweiten Satz mit 25:11. Auch im dritten Spielabschnitt lief es nicht ganz rund. Zwar stabilisierte sich die Annahme, dafür wurden zahlreiche Aufschläge verschlagen. Dettingen gewann letztendlich mit 25:15.

D2 Oktober 4 klein

In der Spielpause schwor sich die Eislinger Mannschaft auf die kommende Aufgabe ein. Die Reaktion, die das junge Team im Anschluss zeigte, war bemerkenswert. Der Spielaufbau klappte viel besser und auch die Stimmung auf dem Feld war prächtig. Die Mädels pushten sich gegenseitig und hatten am Ende beim 25:18 deutlich die Nase vorn. Der zweite Spielabschnitt war hart umkämpft und das Spiel drohte zugunsten des Gegners zu kippen. Der Kampfgeist der TSG war jedoch weiterhin hoch und mit etwas Glück holte man sich diesen Satz mit 25:22. Linsenhofen nutzte in der Folgezeit jede Schwäche der Gastgeberinnen konsequent aus und spielte gekonnt in die Schwachstellen der TSG-Abwehr. Beim 15:25 war man letztlich chancenlos. Eislingen ließ sich aber nicht entmutigen und spielte einen bärenstarken vierten Durchgang. Zur großen Freude des Teams und der Zuschauer gewann die TSG mit 25:15 und holte sich damit den ersten Saisonsieg. Phasenweise konnte das vorhandene Potenzial nicht nur gezeigt, sondern auch abgerufen werden. Jetzt gilt, es, die Konstanz zu erhöhen und längere Schwächephasen zu vermeiden.

Für die TSG spielten: Selvi Aksu, Lara Hartley, Anastasia Kolpakidi, Ellen Martin, Sina Maunz, Anna Musa, Franziska Späth, Luca Weber, Loredana Zizzari

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