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Herren punkten auswärts, Damen bauen Vorsprung aus

Herren 1 / Landesliga (Bericht von Swen Schuppler)

VfL Sindelfingen II - TSG 0:3 (13:25, 20:25, 21:25)

Im Duell der Tabellennachbarn ließ die TSG in Sindelfingen nichts anbrennen und gewann letztlich deutlich in drei Sätzen. Nach einer kurzen Abtastphase im ersten Durchgang schalteten die Filstäler einen Gang höher und wurden im weiteren Satzverlauf mit erstaunlich wenig Widerstand konfrontiert (25:13). Dies änderte sich im zweiten Abschnitt, als die Regionalligareserve aus der Daimlerstadt ihre Risikobereitschaft erhöhte und den Eislingern nun alles abverlangte. Zwischenzeitlich führte Sindelfingen mit 14:10, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Eislingen konnte die Eigenfehlerquote reduzieren und seine individuelle Klasse ausspielen, so dass dem VfL erneut der Wind aus den Segeln genommen wurde. Bei 19:18 wechselte die Führung wieder, die Eislingen in diesem Satz nicht mehr hergab (25:20). Im dritten Durchgang schickten die Filstäler ihre jüngste Formation aufs Feld. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit übernahm auch diese Mischung das Kommando und konnte zur Satzmitte hin einen Sieben-Punkte-Vorsprung behaupten. In Anbetracht des vermeintlich sicheren Sieges ließen die Eislinger in manchen Aktionen die notwendige Konsequenz vermissen und bauten den Gegner somit wieder auf. Sindelfingen konnte bis auf zwei Punkte verkürzen und war drauf und dran sich wieder ins Spiel zu bringen. Doch auch beim VfL spielten die Nerven in der Crunch-Time nicht mit. Mehrere direkte Aufschlag- und Angriffsfehler der Gastgeber ließen am Ende verdient das Eislinger Kollektiv jubeln, das zum Saisonende hin zunehmend besser harmoniert (25:21).

Für die TSG spielten: Eichert, Fleischer, Huck, Illi, Jurow, Kerlein, Kristmann, Schuppler, Wilhelm und Wolff


Damen 1 / Bezirksliga (Bericht von Manfred Gottwald)

VfB Friedrichshafen - TSG 0:3 (16:25, 15:25, 18:25)

Mannschaftsbild D1 klein

Mit einem herausragenden 3:0-Auswärtserfolg in Friedrichshafen bauen die TSG-Damen den Vorsprung an der Tabellenspitze weiter aus. Die Meisterschaft ist zum Greifen nah.

Eine Reise an den Bodensee kennt man sonst eigentlich eher als Urlaubserlebnis. Die Volleyballerinnen der TSG Eislingen hatten am vergangenen Wochenende allerdings nicht die schöne Uferpromenade in Friedrichshafen als Ziel, sondern die Sporthalle des gastgebenden VfB. Der Rekordmeister im Männerbereich schickt sich aktuell an, durch eine gute Jugendarbeit auch im Frauenbereich die Grundlage für weitere Erfolge zu legen. Zu spüren bekommen dies derzeit die Gegner der VfB-Damenmannschaft, die gleichzeitig auch als U 20-Team sehr erfolgreich unterwegs ist. Die letzte Niederlage mussten die Häflerinnen im alten Jahr hinnehmen. Die erste Partie gegen Bartenbach machte deutlich, dass der VfB an diesem Tag nicht nur sehr spielstark, sondern auch hoch motiviert unterwegs war. Dass die TSG Eislingen auf fünf Spielerinnen verzichten musste und dadurch mit einer Rumpftruppe antrat, steigerte die Erfolgsaussichten nicht unbedingt. So dachte man sich dies zumindest. Das Team verdiente sich den Namen Rumpftruppe jedoch nur zahlenmäßig. Nach einem obligatorischen 1:4-Rückstand im ersten Satz legten die Filstälerinnen los wie die Feuerwehr. Die starken Angriffe der VfB-Spielerinnen wurden scheinbar mühelos in der Feldabwehr entschärft und in eigene Punktchancen umgewandelt. Marie Hansl und Sarah Neckernuß setzten sich auf der Mittelposition selbst gegen einen zeitweisen Dreierblock durch und sammelten fleißig Punkte für ihr Team. Sehr zum Unmut des gegnerischen Trainers streute Zuspielerin Nicola Werdon mehrfach erfolgreich Stellertricks ein. Mit 25:16 ging der erste Durchgang deutlich an die TSG. Die warnenden Worte in der Satzpause, auf keinen Fall nachzulassen, waren offensichtlich unnötig. Die Eislinger Mädels legten noch eine Schippe drauf und spielten sich in einen wahren Rausch. Sensationelle Abwehraktionen von Lena Hanselmann ließen die VfB-Angreiferinnen verzweifeln. Auf jede Aktion des Gegners hatte man an diesem Tag die richtige Antwort parat. Franziska Pallasch schmetterte mit großem Selbstbewusstsein aus jeder Position des Feldes und Sina Maunz, die in der vergangenen Saison noch in der B-Klasse aktiv war, stellte einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, dass sie zurecht fester Bestandteil des Bezirksligateams ist. Auch der zweite Spielabschnitt war mit 25:15 eine klare Angelegenheit für die TSG. Die Mädels vom Bodensee zeigten nun erste Ermüdungserscheinungen und leisteten sich leichte Fehler, die sie zuvor nicht gemacht hatten. Für die Gäste waren die Weichen eindeutig auf Sieg gestellt und so ging auch Satz drei mit 25:18 verdient an Eislingen. Der klare Erfolg ist umso höher zu bewerten, als Friedrichshafen ein starker Gegner war, von dem man in der Zukunft sicher noch Einiges hören wird. Die TSG-Damen bauen mit diesem Sieg den Vorsprung auf Verfolger Bartenbach drei Spiele vor Saisonende auf 8 Punkte aus. Bei einem sensationellen Satzverhältnis von 39:6-Sätzen sind die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga zum Greifen nah.

Für die TSG spielten: Marie Hansl, Lena Hanselmann, Sina Maunz, Sarah Neckernuß, Franziska Pallasch, Nicola Werdon


Herren 2 / Bezirksliga

TSV Ellwangen II - TSG II 3:0 (25:22, 25:17, 25:23)


Damen 2 / B-Klasse

TV Hochdorf - TSG II 3:1 (23:25, 25:21, 29:27, 25:18)


Herren 3 / B-Klasse (Bericht von Fabian Müller)

TSV Leinfelden - TSG III 3:1 (23:25, 25:19, 25:16, 27:25)

Erneut zeigte die dritte Herrenmannschaft der TSG eine schwache Performance. In der Verteidigung zu träge und vorne im Angriff über weite Strecken harmlos. Dabei steckt großes Potential im Team. Mit der vorhandenen Einstellung konnten die Filstäler allerdings nur schwer Druck auf den Gegner ausüben. Jan Gottwald behielt noch in einigen engen Situation einen kühlen Kopf und konnte der TSG dadurch clevere Punkte bescheren. Dennoch kam die Mannschaft die gesamte Spieldauer über nicht in ihren mentalen Spielfluss. Ein schwacher Auftritt in einer durchwachsenen Saison. Jakob Riecke war zum ersten Mal bei den Herren mit dabei. Er wird der Mannschaft in Zukunft eine große Hilfe sein. Bis zum Saisonfinale Ende März in Eislingen muss trotzdem jetzt mehr denn je gearbeitet werden.

Für die TSG spielten: Rafael Bojdol, Max Fleischer, Jan Gottwald, Lars Hansl, Torsten Herold, Fabian Müller, Freddy Probst, Jakob Riecke

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