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Volleyballer sorgen für faustdicke Überraschungen

Volleyballherz, was willst du mehr! Zum Saisonabschluss hatten die TSG-Teams jeweils den Meister zu Gast. Lediglich das Oberligateam musste sich mit dem Tabellenzweiten "begnügen". Dabei hatten die Favoriten an diesem Tag in der Öschhalle nichts zu lachen. (Berichte von Manfred Gottwald)

Saisonabschluss 2022 klein

Damen 2 und Herren 2 bejubeln einen erfolgreichen Saisonabschluss

Herren / Oberliga

TSG - MTV Ludwigsburg II 3:2 (25:20, 25:18, 18:25, 21:25, 16:14)

Die erste Herrenmannschaft musste einmal mehr improvisieren. Mit Markus Eichert, Erik Froß, Felix und Max Kerlein sowie Kristi Berdufi standen gleich fünf Spieler nicht zur Verfügung. Hinzu kommen Rene Huck und Leon Kristmann, die während der Saison aus privaten bzw. beruflichen Gründen dem Team fehlen. Erfreulicherweise gab Tim Schneider nach langer Abwesenheit sein Saisondebüt. Wie in den vergangenen Spielen ergänzten Jan Gottwald und Lars Hansl aus der zweiten Mannschaft das Doll-Team.Und dieses legte furios los. Angetrieben vom Publikum zeigten sich die Gastgeber insbesondere im Angriff stark. Ludwigsburg war sichtlich überrascht ob der starken Gegenwehr und schmetterte einige Bälle ohne Not ins Aus. Was im Feld landete, konnte oftmals vom umsichtigen Libero Dimitri Wilhelm entschärft werden. Wie so oft übernahm Diagonalspieler Leonid Jurow viel Verantwortung im Angriff und wurde zurecht von Zuspieler Philipp Doll in den entscheidenden Situationen gesucht. Mit 25:20 und 25:18 holte sich die TSG die ersten beiden Sätze relativ ungefährdet. Der MTV war jedoch nicht gewillt, sich in der Öschhalle kampflos zu ergeben, zumal es für die Gäste noch um die Aufstiegsrelegation in die Regionalliga ging. Der an diesem Tag sehr stark agierende Gästezuspieler brachte sein Team zurück in die Erfolgsspur, indem er zahlreiche Einerblocksituationen kreierte. Ludwigsburg nutzte nun konsequent jede Schwäche und glich mit 25:18 und 25:21 ebenso deutlich aus. Die TSG musste bereits zum fünften Mail in dieser Saison zuhause in den Tiebreak gehen. Mit der Gewissheit, alle bisherigen Entscheidungssätze gewonnen zu haben, fand Eislingen wieder zu alter Stärke zurück. Spektakuläre Abwehraktionen auf beiden Seiten heizten die Stimmung in der Halle noch einmal an und es entwickelte sich ein hochklassiger und spannender Durchgang. Auf Eislinger Seite standen mit Timo Wolff (22), Jan Gottwald (21) und Lars Hansl (21) alle Youngster auf dem Feld. Timo Wolff blieb es vorbehalten, mit einer Reihe von beeindruckenden Schnellangriffen sein Team im Spiel zu halten. Er war der Erfolgsgarant für den knappen 16:14- Tiebreaksieg. Das Team von Spielertrainer Philipp Doll muss trotz des Erfolgs den Gang in die Landesliga antreten. Man hat zwar gegen drei der vier Topteams der Oberliga gewonnen, leider aber gegen die direkten Konkurrenten verloren. Hätte der Kader die gesamte Saison über zur Verfügung gestanden, dann wäre ein Mittelfeldplatz in dieser starken Liga definitiv möglich gewesen.

Für die TSG spielten: Philipp Doll, Jan Gottwald, Lars Hansl, Alexander Illi, Leonid Jurow, Tim Schneider, Dimitri Wilhelm, Timo Wolff


Damen / Landesliga

SV Horgenzell - TSG 3:1 (25:13, 25:23, 15:25, 25:23)


Herren 2 / A-Klasse

TSG II – SG MADS Ostalb 1:3 (19:25, 17:25, 25:21, 25:16)

TSG II – SG Waiblingen/Winnenden 3:0 (25:21, 25:14, 25:17)

Die zweite Herrenmannschaft empfing den designierten Meister MADS Ostalb sowie die SG Waiblingen/Winnenden in der heimischen Öschhalle zum Showdown. Während die Ostälbler den Meistertitel frühzeitig und hoch verdient verbuchen konnten, fehlte der TSG noch ein Sieg, um den zweiten Tabellenplatz zu sichern, der in dieser Saison gleichbedeutend mit dem Aufstiegsrecht. Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie auf gutem Niveau. MADS überzeugte mit starken Blockaktionen, während die TSG mit flexiblen Angriffsaktionen zu gefallen wusste. Lange Zeit war es in ersten Satz ausgeglichen, was insbesondere an der starken Angriffsleistung von Außenangreifer Jan Gottwald lag, der sich immer wieder gegen den starken Block durchsetzen konnte. Erst in der Endphase schlichen sich Unsicherheiten ins TSG-Spiel ein, was die Gäste gnadenlos auszunutzen wussten. Mit 25:19 ging der erste Durchgang etwas zu hoch an MADS. Im zweiten Spielabschnitt ließen die Gastgeber im Spielaufbau nach, während die Gäste trotz ihres jungen Altersdurchschnitts sehr routiniert agierten und mit 25:17 gewannen. Eislingen stellte im dritten Satz etwas um und war nun wieder besser im Spiel. Glücklich aber nicht unverdient ging dieser mit 25:21 an die TSG. Allerdings ließ im Anschluss die Annahme mehr als zu wünschen übrig, weshalb ein effektives Angriffsspiel kaum möglich war. MADS Ostalb verwaltete das Spiel bis zum 25:16.

H2 MADS 26032022 klein

In der zweiten Partie des Tages tat sich die Heimmannschaft zunächst etwas schwer. Waiblingen/Winnenden agierte mit vielen Hinterfeldangriffen, die Eislingen nicht entschärfen konnte. Dennoch reichte es für die TSG zu einem knappen 25:21-Erfolg. In den Folgesätzen gewannen die Filstäler immer mehr an Ballsicherheit und ließen nun nichts mehr anbrennen. Mit 25:14 und 25:17 sicherte die TSG den Aufstiegsplatz souverän ab.

Für die TSG spielten: Rafael Bojdol, Max Fleischer, Jan Gottwald, Manfred Gottwald, Lars Hansl, Frederik Probst, Swen Schuppler, Marc-Simon Wahl


Damen 2 / B-Klasse

TSG II - TSV Linsenhofen 0:3 (16:25 14:25, 17:25)

TSG II - TG Reichenbach 3:2 (25:21, 24:26, 29:27, 12:25, 16:14)

Unter schwierigsten Umständen ging es für die zweite Damenmannschaft in den letzten Heimspieltag der Saison. Bereits die komplette Saison mussten mit Meri Ehmke und Sara Marquardt zwei gelernte Angreiferinnen das Zuspiel übernehmen. Ausgerechnet zum Saisonabschluss standen auch diese beiden nicht zur Verfügung. Kurzer Hand wurde mit Ewina Yer eine U 17-Spielerin als Zuspielerin auserkoren und mit Marinela Mrkonjic und Melanie Roth zwei weitere Spielerinnen aus diesem Team in den Kader berufen. Gegen den Tabellendritten Linsenhofen war die fehlende Abstimmung deutlich zu spüren. Während die Gäste kaum Fehler machten, war das TSG-Spiel sehr schwankend. Linsenhofen nutzte die Unsicherheit auf dem Eislinger Feld aus und gewann deutlich und verdient mit 3:0.

Im anschließenden Spiel gegen den ungeschlagenen Meister TG Reichenbach, der in der kompletten Saison zuvor erst 5 Sätze verloren hatte, war zu befürchten, dass die TSG-Mädels unter die Räder geraten würden. Sowohl die Zuschauer, als auch der Gegner dürfte sich dann aber verwundert die Augen gerieben haben. Eislingen hielt von Beginn an couragiert dagegen. Ewina Yer gewann immer mehr an Sicherheit in ihrer neuen Rolle und ermöglichte ihren Mitspielerinnen ein erfolgreiches Angriffsspiel. Die Anzeigetafel zeigte schließlich einen 25:21-Satzgewinn für die TSG. Diese hatte nun Blut geleckt und bei einer deutlichen Führung sah es nach einem erneuten Satzgewinn aus, ehe Reichenbach Punkt für Punkt aufholen konnte und den zweiten Durchgang noch mit 26:24 für sich entschied. Das Spiel blieb weiter hart umkämpft. Mit 29:27 gingen die Eislinger Mädels erneut in Führung. Im vierten Spielabschnitt hatte allerdings Reichenbach deutlich die Nase vorn. Während die TG immer besser in die Partie fand, gelang auf TSG-Seite nichts mehr. Das 25:12 für Reichenbach spricht nicht nur eine deutliche Sprache, sondern spiegelt leider auch den Spielverlauf wider. In der Öschhalle dürfte nun niemand mehr einen Cent auf einen Sieg gewettet haben, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Unter der lautstarken Anfeuerung der zweiten Herrenmannschaft, die nach ihrem erfolgreichen Heimspieltag nun die Zuschauer verstärkten, verlief der Tiebreak wieder ausgeglichen. Angetrieben von einer überragenden Luca Weber schaffte die TSG tatsächlich die Sensation und gewann den Entscheidungssatz mit 16:14.

Für die TSG spielten: Anastasia Kolpakidi, Ellen Martin, Marinela Mrkonjic, Melanie Roth, Sarah Stegmaier, Luca Weber, Ewina Yer

 

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