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Herren / Landesliga 

TSG – TSV Flacht 3:1 (25:20, 25:15, 18:25, 25:23)
TSG – SV Fellbach III 2:3 (25:20, 25:21, 22:25, 24:26, 10:15)

Bildergalerie der NWZ vom Spiel gegen Flacht

Die Eislinger Landesligavolleyballer mussten in ihren beiden Heimspielen gegen Flacht und Tabellenführer Fellbach das Fehlen von Zuspieler Rene Huck kompensieren. Um etwas den Druck vom erst 18-jährigen Nachwuchszuspieler Tobias Fleischer zu nehmen, berief Spielertrainer Thomas Siebel für die erste Begegnung den erfahrenen Philipp Doll aus der zweiten Herrenmannschaft in den Kader.
Die von beiden Seiten nervös geführte Partie lebte mehr von der Spannung als von spielerischer Klasse. Nach minutenlangem Abtasten übernahmen die Filstäler allmählich das Kommando gegen Flacht, einen direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib. Die Eislinger Überlegenheit spiegelte sich im deutlichen Gewinn der ersten beiden Abschnitte wieder. Aber bereits gegen Ende des zweiten Satzes schalteten die Gastgeber einen Gang zurück. Die nun fehlende Aggressivität hatte spürbaren Einfluss auf den Rhythmus und sollte sich im weiteren Spielverlauf gegen kämpferisch starke Flachter rächen. Die Gäste nutzten die zunehmende Unruhe in den Eislinger Reihen, die in unnötigen Diskussionen mit dem Schiedsgericht und in einer gelben und roten Karte gipfelte. Mit dem Gewinn des dritten Satzes war Flacht plötzlich wieder in Schlagdistanz. Der vierte Durchgang entwickelte sich, neben einer Nervenschlacht, auch endlich zu einem qualitativ guten Volleyballspiel, in dem die Eislinger mit 25:23 das glücklichere Ende für sich verbuchen konnten.

Für die TSG spielten: Doll, Fleischer, Eichert, Illi, Jurow, Kristmann, Rosenauer, Schneider, Schuppler, Seibert, Siebel, Wilhelm

In der zweiten Begegnung des Tages gegen Ligaprimus Fellbach fühlte sich die TSG in der Außenseiterrolle sichtlich wohl. Ohne jeglichen Druck spielten die Filstäler befreit auf. Angeführt von Tobias Fleischer auf der Zuspielerposition zeigten auch die weiteren Jugendspieler Kristmann und Rosenauer, welches Potential in ihnen steckt. Die Fellbacher waren sichtlich überrascht von der Eislinger Gegenwehr und fabrizierten ungewohnt viele Fehler. Zudem sorgten viele spektakuläre Blockpunkte für eine breite Brust bei der TSG. Die Zuversicht auf einen ungeplanten Punktgewinn stieg. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und es wäre für einen neutralen Beobachter nicht auszumachen gewesen, welche Mannschaft hier gegen den Abstieg kämpft.
Eislingen belohnte sich in den ersten beiden Durchgängen für die famose Leistung und ging auch in dieser Begegnung überraschend mit 2:0 in Führung. Doch die Fellbacher konnten sich steigern und bewiesen, dass sie nicht umsonst die Liga mit deutlichem Vorsprung anführen. Die Partie blieb weiterhin umkämpft, aber die Fellbacher Schlagmänner machten fortan in den entscheidenden Phasen den frischeren Eindruck. Im vierten Abschnitt wähnten sich die Eislinger bei einer 22:20-Führung fast am Ziel. In einer packenden Satzendphase konnte sich Fellbach aber routiniert in den Tiebreak retten. Im Entscheidungssatz waren die Gäste nun die spielbestimmende Mannschaft und ließen mit 15:10 nichts mehr anbrennen. Bei der TSG überwog die Freude über die etwas unerwartete Punkteteilung.

Für die TSG spielten: Fleischer, Eichert, Hetmank, Illi, Kristmann, Rosenauer, Schneider, Schuppler, Seibert, Siebel, Wilhelm


Damen / Bezirksliga

TSV Allianz Stuttgart - TSG Eislingen 2:3 (24:26, 25:22, 20:25, 27:25, 06:15)

Einen hart umkämpften Auswärtssieg landeten die TSG-Damen in Stuttgart, ohne dabei zu glänzen. Nur eine Woche nach der starken Leistung im Spitzenspiel musste das Team kurzfristig umgebaut werden. Mit Nadine Klebon, Marie Hansl, Carina Illi und Danijela Vetter fehlten gleich vier wichtige Spielerinnen. Kurzfristig musste auch noch mit Nicola Werdon die einzige Zuspielerin des Teams krankheitsbedingt passen, die Vorzeichen waren also alles andere als günstig. Im ersten Spiel des Tages bezwang Stuttgart den Tabellendritten aus Esslingen im Tiebreak. Das TSG-Team um die zur Zuspielerin umfunktionierte Libera Daniela Hauptfeld war also gewarnt. Schnell gingen die Gäste mit 8:4 in Führung. Eine Phase mit schlechten Annahmen ließ daraus innerhalb kürzester Zeit einen 8:11-Rückstand werden. Die Mädels aus der Landeshauptstadt waren in der Folgezeit das bessere Team und hielten den Vorsprung bis zum 20:16 konstant hoch. Eine Aufschlagserie von Daniela Hauptfeld führte dann jedoch zum 21:21-Ausgleich. Etwas glücklich holte sich die TSG den ersten Satz mit 26:24. Die dadurch gewonnene Zuversicht verflog schnell, als Allianz im zweiten Durchgang mit 6:1 in Front ging. Eine erneute Aufschlagserie, dieses Mal durch Franziska Pallasch, brachte zunächst die Wende und eine 8:7-Führung. Bis zum 16:15 blieb die TSG am Drücker, ehe mit zahlreichen leichten Fehlern dem Gegner der Satz zum 25:22 nahezu geschenkt wurde. Der Spielverlauf änderte sich auch in der Folgezeit nicht. Wieder ging Stuttgart mit 5:1 in Führung. Und wieder war es Franzi Pallasch mit einer Aufschlagserie, die ihr Team zurück ins Spiel brachte. Die Eislinger Damen waren nun hellwach und die beiden Youngster Antonia Schmid und Melissa Finteis sammelten fleißig Punkte im Angriff. Mit 25:20 gewann die TSG den dritten Durchgang und stellte die Weichen damit auf Sieg. Nach einem obligatorischen Rückstand (1:3) führten die Gäste Mitte des Satzes bereits mit 13:8, ehe der Schlendrian wieder Einzug hielt. Leichtfertig ließ man bei der Heimmannschaft die Hoffnung wieder aufkeimen und diese sogar mit 18:15 in Führung gehen. Karo Eckert und Melissa Finteis hatten sich nun im Block besser gegen die groß gewachsenen Mittelangreiferinnen eingestellt und steuerten zahlreiche Blockpunkte bei. Beim Stande von 24:23 sowie 25:24 konnten zwei Matchbälle nicht genutzt werden und Allianz erzwang durch ein 27:25 den Tiebreak. Dort ließ die TSG jedoch nichts anbrennen und gewann souverän mit 15:6. Über die Leistung der Eislinger Damen breiten wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens aus, sie war jedoch zumindest teilweise der schwierigen Personalsituation geschuldet. Dass die Mädels das Spiel gegen einen Gegner, der über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt hat, dennoch gewinnen konnten, spricht für einen guten Kader und ein intaktes Mannschaftsgefüge. Insofern überwiegt das Positive.

Für die TSG spielten: Karolin Eckert, Melissa Finteis, Nadine Götz, Daniela Hauptfeld, Sarah Neckernuß, Franziska Pallasch, Antonia Schmid


Herren 2 / Bezirksliga

SC Weiler/Fils - TSG Eislingen II 2:3 (28:26, 24:26, 25:22, 16:25, 4:15)


Damen 2 / A-Klasse

TSG Eislingen II - TG Reichenbach 1:3 (22:25, 15:25, 25:18, 25:27)


Herren 3 / B-Klasse

SV 1845 Esslingen III - TSG Eislingen III 0:3 (19:25, 19:25, 10:25)

     

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