Volleyball: Neun Teams im Einsatz
Am Wochenende war Großkampftag in der Volleyballabteilung. Am 28. Februar startete die U17-Runde. Hier ging Eislingen mit drei weiblichen und einem männlichen Team an den Start. Zeitgleich spielte die U13 weiblich. Auch die beiden ersten Aktivenmannschaften waren im Einsatz. Herren 1 unterlag auswärts der Sportschule aus Waldenburg mit 0:3. Mit dem selben Ergebnis musste sich auch Damen 1 in der heimischen Öschhalle gegen den TSV G. A. Stuttgart 2 geschlagen geben.
Am Sonntag, den 1. März waren dann noch die beiden weiblichen U15 Teams in Ellwangen unterwegs. Die männliche U15 musste ihre Teilnahme am Spieltag kurzfristig absagen.
U17 weiblich
U15 weiblich
Eislingen geht mit drei weiblichen Teams in die U17-Spielrunde (Bericht von Fabian Müller)
Mit drei Mannschaften startet die TSG Eislingen in die diesjährige U17-Spielrunde – und damit in das wohl dynamischste Format des Jugendvolleyballs. Vier gegen vier auf 8x8 Metern bedeutet viele Ballkontakte, schnelle Entscheidungen und viel Raum für individuelle Entwicklung. Im Vergleich zur U15 steigt das Niveau spürbar an, vor allem in den späteren Runden: Zwei Jahre mehr Reife schlagen sich in Spielverständnis, Technik und Tempo nieder. Zudem bringt das von der TSG 1 praktizierte Boxsystem erste Parallelen zum Großfeldvolleyball mit sich, insbesondere in den Abläufen von Block und Feldabwehr.
Weniger glücklich verlief im Vorfeld die Organisation des Spieltags. Eine kurzfristige Neuansetzung stellte die Vereine vor Herausforderungen, hinzu kam eine Staffeleinteilung mit drei Eislinger Teams und drei Mannschaften der SG VolleyAlb. Sportlich ist eine solche Konstellation nur bedingt reizvoll.
Für die erste Mannschaft der TSG war dennoch klar: Man reist mit Ambitionen an.
Gleich zum Auftakt wartete mit dem stärksten Team der SG VolleyAlb ein echter Gradmesser. Eislingen begann nervös. Die Umstellung vom 9x9-Großfeld zurück auf das kompaktere 8x8-Feld erforderte Eingewöhnung, einige Aufschläge und Angriffe landeten knapp im Aus. Dennoch zeigte das Team Moral. Neuzugang Madalena Spadavecchia fügte sich nahtlos ein und brachte sofort positive Energie aufs Feld. In der entscheidenden Phase des ersten Satzes agierte die TSG entschlossener und sicherte sich verdient die 1:0-Führung.
Im zweiten Durchgang folgte jedoch ein Bruch. Die Abwehr verlor an Stabilität, im Angriff schwand das Selbstvertrauen. Zu häufig wurden Dankebälle gespielt, die dem Gegner kaum Druck abverlangten. Ein Doppelwechsel brachte neue Ordnung ins Spiel. Sabiha Yavuz sorgte mit ihrer Größe für Präsenz am Netz und überzeugte vor allem mit präzisen Zuspielen. Der Satzausgleich war dennoch nicht mehr abzuwenden.
Auch im Tiebreak fand Eislingen nicht sofort ins Spiel. Ein früher Rückstand wirkte nach, die Körpersprache wurde verhaltener. Am Ende stand eine verdiente 1:2-Niederlage.
In den beiden folgenden Spielen zeigte die Mannschaft die richtige Reaktion. Durch die konsequenten Ein- und Auswechslungen kamen alle sechs Spielerinnen auf faire Einsatzzeiten. Besonders bemerkenswert war dabei der Umgang des Teams mit diesen Wechseln: Jede Spielerin war jederzeit bereit, brachte Energie aufs Feld und freute sich ehrlich für ihre Mitspielerinnen. Diese geschlossene Teamchemie war deutlich spürbar und spiegelte sich auch im Spiel wider.
Gegen Eislingen 3 sowie ein weiteres Team der SG VolleyAlb dominierte die TSG das Geschehen deutlich und gewann beide Partien souverän mit 2:0. Luna Mano glänzte mit spektakulären, bodennahen Abwehraktionen. Trotz Knieproblemen setzte Clelia Grispino mit mehreren starken Aufschlagserien wichtige Akzente. Spielführerin Alma Porca bewies nicht nur als „Losfee“ ein glückliches Händchen, indem sie ihrem Team in jedem Spiel den ersten Aufschlag sicherte, sondern übernahm auch im Angriff Verantwortung und strahlte zunehmende Sicherheit aus. Valentina Gramlich hatte zunächst mit der Umstellung auf das kleinere Feld zu kämpfen, bewies jedoch Charakterstärke und setzte mit einem sehenswerten Angriff den Schlusspunkt des Spieltags – sehr zur Freude ihrer Großmutter, die erstmals einen Volleyballspieltag live verfolgte.
Am Ende steht für die TSG Eislingen ein insgesamt positiver Auftakt in die neue Spielrunde.

Damen 1 - Oberliga
TSG Eislingen - TSV G. A. Stuttgart 2 0:3 (19:25, 20:25, 16:25)
Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt (Bericht von Manfred Gottwald)
Lange Zeit gut mitgehalten, aber am Ende ohne Punkte. Diese Überschrift gilt für viele Spiele der Eislinger Oberliga-Volleyballerinnen in der laufenden Saison und leider auch für die Heimpartie gegen Allianz Stuttgart. In den ersten beiden Sätzen war die TSG jeweils lange Zeit gleichwertig. Während Allianz Stuttgart seine hohen technischen und athletischen Fähigkeiten ausspielte, überzeugte Eislingen durch unbändigen Kampfgeist. Alleine sechs Aufschlagfehler standen allerdings im ersten Durchgang zu Buche. Stuttgart spielte konstanter und holte sich diesen mit 25:19. Auch in der Folgezeit blieb die Partie umkämpft. Libera Jessica Walter organisierte die Annahme sehr gut und bildete damit die Basis für viele gute Angriffe. Hier konnten sich insbesondere Carina Illi und Valeria Borgia auszeichnen. Gegen Ende des zweiten Spielabschnitts schlichen sich jedoch leichte Fehler ein, die in dieser Liga konsequent bestraft werden. 25:20 hieß es am Ende für Allianz. Die Gastgeberinnen ließen sich jedoch nicht entmutigen und spielten im dritten Satz groß auf. Zur Freude der Zuschauer gingen die TSG-Mädels in Führung. Antonia Schmid lieferte reihenweise spektakuläre Rettungsaktionen in der Abwehr. Beim Stand von 12:8 für Eislingen wähnte man sich auf einem guten Weg Richtung Satzgewinn. Direkte Annahmefehler gepaart mit zweifelhaften Entscheidungen des Schiedsgerichts brachten das Team dann aber völlig aus dem Konzept. Stuttgart nutzte die Gunst der Stunde zog unaufhaltsam davon. Im Spielberichtsbogen standen am Ende ein 25:16 sowie eine 0:3-Niederlage, die sich lange Zeit nicht so anfühlte. Für die TSG gilt es nun, nach vorne zu schauen und zumindest den Relegationsplatz zu halten. Angesichts erneut überraschender Ergebnisse der Konkurrenz wird die Luft im Abstiegskampf aber immer dünner.
Für die TSG spielten:
Dragana Petrovic, Carina Illi, Sarah Lubberhuizen, Antonia Schmid, Leonie Geck, Marinela Mrkonjic, Valeria Borgia, Sina Maunz, Meri Ehmke, Jessica Walter und Trainer Manfred Gottwald.
U13 weiblich
| # | Mannschaft | Spiele | Siege | Sätze | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SG MADS Ostalb | 6 | 5 | 11:3 | 10 | |
| 2 | TSG Eislingen | 6 | 5 | 10:3 | 10 | |
| 3 | SC Weiler/F. | 6 | 4 | 9:4 | 8 | |
| 4 | TSV Ellwangen | 6 | 4 | 9:5 | 8 | |
| 5 | SG LeinRems | 6 | 2 | 4:8 | 4 | |
| 6 | TSV Schlierbach 1 | 6 | 1 | 2:10 | 2 | |
| 7 | TSV Schlierbach 2 | 6 | 0 | 0:12 | 0 | |
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