Filstal Open Volleyballturnier setzt einmal mehr Maßstäbe
Beim 35. Filstal Open Volleyballturnier der TSG Eislingen waren am vergangenen Wochenende fast 500 Volleyballerinnen und Volleyballer am Start. Aus mehreren Bundesländern waren Spielerinnen und Spieler bis Bundesliganiveau ins Eislinger Waldheim gepilgert. Und das Filstal Open wurde einmal mehr seinem Ruf als Mixedvolleyball-Mekka im Süden gerecht.
Für den verhinderten neuen Oberbürgermeister Oliver Marzian übernahm der Erste Stv. Bürgermeister Hansjörg Autenrieth am Samstag die Turniereröffnung. Marzian hatte dem Turnier im Vorfeld ein gutes Gelingen gewünscht und sein Kommen für die 36. Auflage bereits fest zugesagt. Autenrieth ging in seiner Rede auch auf seine eigene Volleyballvergangenheit bei der TSG Eislingen ein. Auch, wenn man ihm das nicht ansehe, so habe er früher selbst bei der TSG aktiv Volleyball gespielt und ist auch noch Mitglied. Er zeigte sich sichtlich beeindruckt, was seine Abteilung in Eislingen auf die Beine stellt. Damit sei die TSG-Volleyballabteilung auch Botschafter der Stadt. Gleichzeitig dankte er allen Helferinnen und Helfer, ohne die ein solches Event nicht zu stemmen sei.
Nach der Begrüßung wurde auf 10 Spielfeldern in zwei Leistungskategorien Volleyball gespielt. Insgesamt 115 Begegnungen standen am Samstag auf dem Vorrundenspielplan. Schnell zeigte sich, dass das Leistungsniveau in diesem Jahr besonders hoch war. Keines der Teams, die es im vergangenen Jahr bis in die Halbfinals geschafft hatte, konnte diesen Erfolg wiederholen.
Wer bei der abendlichen Sportlerparty mit DJ Olaf erfolgreich war, ist nicht überliefert. Übereinstimmend aber war die Bewertung, dass die Stimmung einmal mehr grandios war. Das gemütliche Beisammensein im tollen Waldheimambiente trägt Jahr für Jahr zur großen Beliebtheit des Turniers bei.
Dass Volleyballer feiern und Leistung abliefern können, bewiesen die Mannschaften am Sonntag. Nach einer kurzen Nacht ging es pünktlich um 9.30 Uhr mit der Endrunde los. In der Kategorie 2 qualifizierten sich schließlich Augsburg, Villingen, Nellingen und Ulm für die beiden Halbfinals. In der Kategorie 1 gelang dies Unterensingen, Geislingen sowie zwei gemischten Teams mit Eislinger bzw. Ex-Eislinger Beteiligung.
In der Kategorie 2 setzte sich mit einer starken Leistung das Team „Hit me Rami one more time“ aus Nellingen gegen „Un4gettaballs“ aus Villingen durch. Im 198. und damit letzten Spiel des Turniers standen sich im Finale der Kategorie 1 die „Pink Banders“ mit TSG-Spielerin Antonia Schmid und den ehemaligen Eislingern Felix Kerlein sowie Leon Kristmann und „Gib dem Luder richtig Puder“ mit TSG-Spielerin Stefanie Grün gegenüber. Und das Spiel war zweifelsohne eines Finales würdig. Die Pink Banders legten los wie die Feuerwehr und ließen dem Gegner im ersten Satz keine Chance. Dabei gab es reihenweise spektakuläre Angriffs- und Abwehraktionen zu bewundern. Der zweite Durchgang war dann hart umkämpft. „Luderpuder“, wie sich Stefanie Grüns Team immer wieder lautstark anfeuerte, erzwang schließlich den Entscheidungssatz und gewann diesen auch.
Bei der anschließenden Siegerehrung überreichte Turnierchef Thomas Siebel einen Ehrenoscar an die Mannschaft „Dumdumdumdududumdum“, einem Team das nicht nur seit vielen Jahren in gleicher Konstellation teilnimmt, sondern als Gastmannschaft sogar Bewirtungsschichten mit übernimmt, um das Orgateam zu unterstützen. Dies unterstreicht den Charakter des Filstal Opens als das etwas andere Turnier. Mit einem großen Dankeschön an alle Helfer beendete Siebel das 35. Filstal Open unter dem tosenden Applaus der Teilnehmer.
Weitere Informationen
Veröffentlichung
Bild zur Meldung
Weitere Meldungen

Volleyball: D3 gemeinsam unterwegs
Mo, 27. Juli 2026

TSG-Volleyballer führen zweiten Schulaktionstag in Süd durch
Mo, 29. Juni 2026
