Ein erlebnisreicher Ausflug der TSG Frauengymnastik-Gruppe
Vier Tage in Mittelberg, im schönen Kleinwalsertal.
Mit guter Laune und viel Vorfreude startete die TSG-Gymnastikgruppe am Bahnhof Eislingen ihre Reise ins Kleinwalsertal. Schon die Hinfahrt entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer: Der Zug hatte Verspätung, in Ulm wurde der Anschluss verpasst, und ab Kempten wartete Schienenersatzverkehr.
In einem überfüllten Bus ging es quer durch die Dörfer, bis die Gruppe am späten Nachmittag endlich ihr Ziel erreichte. Die Stimmung blieb trotz aller Umstände bestens – umso größer war die Freude über die großzügigen Apartments und das leckere Abendessen, das den ersten Abend bei gemütlichem Beisammensein abrundete.
Am nächsten Tag lockte nach einem ausgiebigen Frühstück die Bergwelt. Mit dem Walserbus ging es zum Söllereck, von dort mit der Gondel nach oben.
Auf einem bequemen Höhenweg wanderte die Gruppe zur Mittelalpe, wo eine wohlverdiente Einkehr wartete. Der Abstieg nach Riezlern führte durch herrliche Landschaft, bevor die Kanzelwandbahn die Ausflügler zum Sonnenuntergang auf den Gipfel brachte – bei strahlendem Wetter und angenehmen Temperaturen ein echtes Highlight.
Auch der dritte Tag stand im Zeichen der Bewegung und der Aussicht: Mit dem Walserbus nach Hirschegg, weiter mit der Heubergbahn zum oberen Höhenweg Hirschegg-Mittelberg. Nach einer Rast in der Sonna-Alp ging es mit dem Zafernalift zur Talstation und weiter zu Fuß zur Walmendingerhornbahn. Dort brachte die Bahn die Gruppe hoch hinaus – ein kurzer Anstieg führte zum Gipfelkreuz, wo sich ein atemberaubender Blick bis zur Zugspitze und zum Säntis bot.
Am letzten Tag hieß es Abschied nehmen – aber nicht ohne ein weiteres Gipfelerlebnis. Mit dem Walserbus ging es nach Oberstdorf und mit der Nebelhornbahn bis ganz nach oben. Die Aussicht war erneut grandios, bevor die Heimreise begann. Diese gestaltete sich – ganz im Stil der Hinfahrt – als kleine Odyssee: Schienenersatzverkehr, Verspätungen und sogar Gegenstände auf den Gleisen sorgten für Geduldproben. Doch schließlich erreichte die Gruppe spät, aber wohlbehalten Eislingen – voller schöner Erinnerungen an vier unvergessliche Tage im Kleinwalsertal.
